7 Kerkhoff[aus den Unterlagen zum 50-jährigen Bestehen der Fredegrassiedlung 2004] Zur Geschichte des Hauses und seiner Bewohner Das Haus wurde 1956/1957 errichtet, und zwar von Hubert Kerkhoff [*1926] und seiner Frau Magdalene geb. Grüne [*1931]. Die Baugenehmigung wurde am 4.7.1955 unter der Nummer 279/55 erteilt. Baubeginn war der 3. November 1956. Die Fertigstellung des Gebäudes erfolgte am 24.10.1957. Ein besonderes Erlebnis beim Hausbau war die Tatsache, dass der Kamin zunächst nicht zog. Nach längerer Suche stellte sich heraus, dass sich im Kamin ein Vogel eingenistet hatte. Die ersten Bewohner zogen am 1.10.1957 ein. Neben den Kindern Hubert [*1959] und Siegrid wohnten zwischenzeitlich [Hubert bis Mai 1985] noch die folgenden Personen im Haus: Familie Nickschuß (2 Erwachsene mit Kind), Familie Erich Klösener (2 Personen mit einem Kind), Ehepaar Bökenkamp, Ehepaar Luhmann und Ehepaar Franz. Heute wohnt neben dem Ehepaar Kerkhoff noch ihr Enkelkind Thomas [*1985] im Haus. Wichtige Umbauten und Veränderungen im Haus und Aussenbereich waren: 1957-1970 wurden Hauskaninchen gehalten; 1958: Fremdenzimmer mit Kurgästen belegt; 1964: Errichtung eines Anbaus mit Keller, Zimmer und Terrasse; 1964: Garage gebaut; 4.3.1965: Zentralheizung; 1981: Anlegung eines Fischteichs; 1983: Bau eines Gerätehauses im Garten; 1992: Anbau/Aufstockung; 1994: Erweiterung der Pension. Schöne Erinnerungen Die Geburtstage von Oma Grüne wurden jährlich gefeiert. Der letzte Geburtstag, ihr 85., war 1975 mit Gratulation des Ortsvorstehers Alfred Beste und durch Josef Kerkhoff. 1979 zur Silberhochzeit brachte der Männergesangverein ein Ständchen. Alle Nachbarn und Sänger feierten anschließend tüchtig in der Kellerbar. Frau Magdalene Jesse sorgte mit Witz und Gesang immer für Frohsinn in gemütlicher Runde. Des abends wurde in der Fredegrassiedlung viel Federball gespielt, Kinder liefen Rollschuhe und die Männer tranken ein kühles Bier. Die Mitglieder des Männergesangvereins aus dem Fredegras, Anton Spiekermann, Hubert Kerkhoff, Joachim Kaesler sen., Oskar Labus, Willi Köster und Gerd Piechotta brachten nach der Probe auf dem Heimweg abwechselnd Ständchen unter den Schlafzimmerfenstern der Ehefrauen, anschließend wurden Spiegeleier gebraten.
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