2005 Stiftungsversammlung

Stiftungsversammlung

der Bad-Westernkotten-Stiftung am 23.2.2005 im Café Gerling

Beginn: 19.30 Uhr; Ende: 21.25 Uhr

Anwesend waren 33 Personen, davon 26 Erst- und Zustifter mit Stimmrecht (siehe Anlage 1)

 

TOP 1: Begrüßung, Festlegung der TO; Feststellung der Beschlussfähigkeit, Wahl des Protokollanten

Pünktlich um 19.30 Uhr eröffnete Wolfgang Marcus als Kuratoriumsvorsitzender die Stiftungsversammlung und hieß neben den zahlreichen Stiftern auch Seniorchef Willi Gerling sowie Frau Gisela Groth und Herrn Michael Cieciera willkommen. Entschuldigt vom Vorstand hatte sich Hans Lüning, vom Kuratorium Ulrich Westermann.

Nach kurzer Beratung wurde die Tagesordnung um den Punkt „Neuwahlen“ ergänzt, der nun TOP 7 wird. Zum Protokollanten wurde Wolfgang Marcus bestimmt. Eine Feststellung der Beschlussfähigkeit erübrigte sich, da laut Satzung die Stiftungsversammlung unabhängig von der Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig ist.

TOP 2: Bericht des Stiftungsvorsitzenden

Der Bericht des Stiftungsvorsitzenden Hans-Josef Schäfer ist dem Protokoll als Anlage 2 beigefügt.

TOP 3: Kassenbericht/Wirtschaftsplan

Schatzmeister Werner Plümpe erläuterte, dass die Stiftung mit einem Startkapital von 58.500 € gegründet worden sei. Bis Ende 2004 ist das Stiftungsvermögen auf 62.503 € angewachsen, bis zum gestrigen Tage (22.2.05) nochmals auf 65.250 €. Bei der Gründung waren es 30 Erststifter, mittlerweile sind 17 Zustifter dazu gekommen.

Anschließend ging er auf die Anlagestrategien des Stiftungsvermögens ein. Diese und weitere Zahlen sowie die wichtigsten Ausgaben in 2004 (Ortseingangsschilder, Kappen) sind der entsprechenden Aufstellung in der Anlage 3 zu entnehmen. Insgesamt haben wir, so Werner Plümpe, bis zum Ende des Jahres 2005 mindestens 3.300 € an verwendbaren Mitteln zur Verfügung.

TOP 4: Kassenprüfungsbericht

Wolfgang Marcus erläuterte, dass es – anders als in Vereinen – keine Kassenprüfer gibt. Diese Funktion nimmt zum einen das Kuratorium praktisch als von der Stiftungsversammlung eingesetzter Aufsichtrat wahr. Zum anderen unterliegen alle Kassenbewegungen der Aufsicht durch die Bezirksregierung Arnsberg als zuständiger Stiftungsbehörde.

TOP 5: Aussprache

Franz-Josef Meiswinkel lobte den gelungenen und guten Anfang der Stiftung und dankte – ebenso wie Thomas Hollenbeck von der DPSG – für das tatkräftige Engagement von Vorstand und Kuratorium.

TOP 6: Genehmigung und Entlastung des Vorstandes

Dem Vorstand wurde einstimmig Entlastung erteilt.

TOP 7: Neuwahlen

F-Jochen Lüning hatte im Vorfeld erklärt, dass er aus beruflichen und privaten Gründen zeitlich nicht mehr in der Lage ist, das Amt als stellv. Kuratoriumsvorsitzender auszufüllen und so leider ausscheiden müsse. Wolfgang Marcus lobte das vorbildliche Engagement von Jochen insbesondere beim Zustandekommen der Stiftung und führte aus, dass es ohne Jochen nicht möglich gewesen wäre, die Gründung zu vollziehen. Ein lang anhaltender Applaus der Versammlung unterstrich diese Worte. Zum Nachfolger von Jochen wurde auf Vorschlag des Vorstandes einstimmig Dr. Michael Esser gewählt. Er nahm die Wahl an und bekräftigte, sich engagiert zum Wohl der Stiftung einzusetzen.

TOP 8: Vorstellung verschiedener Projekte für 2005 usw.

Folgende Projekte wurden vorgestellt und diskutiert (in Klammern Meinungen und Einschätzungen dazu):

a) Weitere Ortseingangsschilder mit neuer Rahmung auch für Schilder auf der Rückseite (wird sehr begrüßt, soll vorrangig vorangetrieben werden, Gesamtkonzept für das ganze Jahr nötig, evtl. Beleuchtung einbeziehen; der Kur- und Verkehrsverein wird sich laut Franz-Josef Meiswinkel auch finanziell beteiligen; Unterbringung und Verwaltung der Schilder regeln, Vereine an Kosten beteiligen)

b) Fußweg am Osterbach (wird sicherlich 10.000 € kosten, soll nur zusammen mit dem Förderverein -FV- realisiert werden, der sich derzeit noch neu konstituiert; Tenor: wenn ein klares Projekt da ist, geben Leute auch zweckgebunden Spenden; zumal andere Projekte wie Friedhofshalle und Kirchenbänke dann abgeschlossen sind)

c) Unterstützung des Lehrschwimmbeckens (hier soll erst auf politischem Wege versucht werden, den Ort/FV von den jährlich zu zahlenden 16.500 € zu entlasten; wenn letztlich dem FV am Ende des Jahres noch Geld fehlt, sollte die Stiftung nicht abseits stehen).

d) Beach-Volleyball-Feld (sollte wenn beim KLJB-Haus errichtet werden, nicht bei der Turnhalle; vorher Jugendliche fragen und in die Projektplanung einbeziehen; Pflege- und Unterhaltungsaufwand berücksichtigen).

e) Fußweg beim Kindergarten Abenteuerland (letztlich soll Vorstand entscheiden, vieles sollte in Eigenleistung gemacht werden) [Vorstand hat im Anschluss an die Versammlung entschieden, 150 € zur Verfügung zu stellen]

f) Begrünung vor dem Paul-Gerhardt-Haus (soll Vorstand entscheiden) [Vorstand hat entschieden, den Antrag abzulehnen. Stattdessen wird die Volksbank den Antrag finanziell unterstützen.]

g) Unterstützung des Weltjugendtages (75 Jugendliche im August in Bad Westernkotten zu Gast; letztlich soll Vorstand entscheiden); [Vorstand hat nach der Sitzung entschieden, 150 € zweckgebunden für den Sozialtag – Aufstellung eines Kreuzes mit Bänken und Bäumen – zur Verfügung zu stellen.]

TOP 9: Weitere Maßnahmen 2005

a) Die Mitgliederwerbung soll gezielt, aber dezent vorangebracht werden. In der Presse soll auf Wunsch von Frau Groth darauf hingewiesen werden, dass eine Zustiftung schon ab 125 € Stimmrecht in der Versammlung nach sich zieht. Dabei sollen auch die Flyer verstärkt eingesetzt werden.

TOP 10: Verschiedenes

Maria Knoche regte ein Stiftungsfest an und sprach sich dafür aus, dafür mittelfristig das Sälzerfest ins Auge zu fassen.

TOP 11: Schlusswort des Kuratoriumsvorsitzenden

Wolfgang Marcus dankte abschließend allen Vorstands- und Kuratoriumsmitgliedern, aber auch allen Stiftern und Spendern für ihr Engagement und ihren Einsatz und freute sich über das harmonische Miteinander nach dem Motto: „Gemeinsam für Bad Westernkotten.“

Wolfgang Marcus