2006 Stiftungsversammlung

 Protokoll der Stiftungsversammlung vom 15.3.2006

Beginn: 19.35 Uhr; Ende: 21.43 Uhr

Anwesend: 27 Personen, darunter 24 Stifter sowie Herr Jacobeit, Stadt Erwitte, Alfons Eickmann, Vorsitzender des Fördervereins, und Werner Schäpermeier vom AK Sälzerfest (Anwesenheitsliste: Anhang 1)

TOP 1: Begrüßung, TO, Protokollant

Wolfgang Marcus begrüßte in Vertretung des Vorsitzenden die Versammlungsteilnehmer. Er entschuldigte das Fehlen von Hans-Josef Schäfer und Ulrich Westermann und begrüßte besonders Diplom-Ingenieur Frank Jacobeit von der Stadt Erwitte. Die TO wurde wie vorgeschlagen genehmigt. Für alle lag auf den Plätzen ein Exemplar der Stiftungssatzung. Zum Protokollanten wurde auf Vorschlag von Werner Plümpe einstimmig Wolfgang Marcus gewählt.

TOP 2: Totengedenken

Zu Ehren des verstorbenen Erststifters Theo Günnewig erhoben sich die Anwesenden von den Plätzen und gedachten des Verstorbenen.

TOP 3: Protokoll der letzten Stiftungsversammlung
Wolfgang Marcus verlas das Protokoll der letztjährigen Stiftungsversammlung. Es wurde einstimmig genehmigt.

TOP 4: Bericht des Stiftungsvorsitzenden

Insgesamt hat die Stiftung im letzten Jahr 11 Projekte in Angriff genommen, davon wurde 5 mit Hilfe der Stiftung verwirklicht, drei durch andere Institutionen umgesetzt und drei nicht verwirklicht. Die Zahl der Stifter konnte auf 57 gesteigert werden. Der Bericht ist als Anlage 2 dem Protokoll beigefügt.

TOP 5: Kassen- und Wirtschaftsbericht

Werner Plümpe konnte berichten, dass das Stiftungsvermögen auf mittlerweile 72.778 € gestiegen ist (Stand: 14.3.2006). Vom Finanzamt Lippstadt haben wir am 2.6.2005 die Freistellung bis zum 31.12.2009 erhalten.

Aus dem Vorjahr steht uns ein Vortrag von 3316,98 € zur Verfügung, im laufenden Jahr können wir verbindlich mit 2230 € Zinsen rechnen (mittlerer Zinssatz von 3,5 Prozent), so dass uns ohne Spenden Mittel für Investitionen in Höhe von ca. 5500 € zur Verfügung stehen. Die detaillierten Ausführungen und Aufstellungen von Werner Plümpe sind dem Protokoll als Anlage 3 beigefügt.

TOP 6: Kassenprüfungsbericht

Die Funktion der Kassenprüfung nimmt zum einen das Finanzamt Lippstadt im Auftrag der Bezirksregierung Arnsberg wahr. Zum anderen hat neben Werner Plümpe Wolfgang Marcus als Vorsitzender des Kuratoriums online jederzeit Einblick in alle Kontobewegungen der Stiftung.

TOP 7: Aussprache

Maria Knoche erkundigte sich nach der im Kiga Regenbogen geförderten Stelle für eine Ausbildungskraft, Franz-Josef Spiekermann nach Einnahmen für die Stiftung aus dem Sälzerfest. Letztere betrugen 250 €.

TOP 8: Genehmigung des Kassenberichts und Entlastung des Vorstandes

Der Vorstand wurde einstimmig entlastet.

TOP 9: Vorstellen verschiedener Projekte

Es wurden insgesamt drei Projekte vorgestellt:

  • a) Neue Ortseingangsschilder

Die von Hans-Josef Schäfer erarbeiteten Gestaltungsvarianten (vgl. Anlage 4) wurden beide begrüßt. Einstimmig sprachen sich die Anwesenden aber vor allem aus Gründen der Stabilität für Variante 2 aus. Herr Lange regte eine schräge Anbringung der Traversahle an, um die Spitzen der Tafel zu stabilisieren. Franz-Josef Meiswinkel stellte 2000 € des Kur- und Verkehrsvereins in Aussicht und sprach sich für einen Aufbau in Edelstahl (statt in verzinkter und Pulver beschichteter Form) aus. Gesamtkosten 8890 €. Der Vorstand wurde beauftragt, weitere Finanzmittel etwa vom Fremdenverkehrsverein zu beschaffen.

  • b) Fußweg von der Josefslinde zum neuen Baugebiet

Herr Jacobeit stellte den geplanten Weg anhand von Folien vor. Einhellig wurde der Weg als „Netzschluss“ und zur Verbesserung der Naherholung begrüßt. Der KVA der Fa. Brock beläuft sich auf 5100 €.

  • c) Neues Osterbachgeländer

Das Geländer am Osterbach in der Aspenstraße muss zum Teil aus Verkehrssicherungsgründen ausgewechselt werden. Die Kosten dafür (ca. 140 laufende Meter erneuter Geländeraufbau in Holz) trägt die Stadt. Nun liegt das Angebot vor, bei Übernahme der Mehrkosten, das Geländer in feuerverzinkter Form wie in der Ortsmitte zu gestalten. Die Mehrkosten betragen pro laufendem Meter max. 40 €. Das macht bei 140 laufenden Metern insgesamt max. 5600 €. Auch dieses Projekt wurde nachhaltig begrüßt, insbesondere wurde von verschiedenen Rednern die Chance herausgestellt, die Finanzierung gemeinsam mit der Stadt zu verwirklichen. Außerdem solle das Geländer unabhängig vom geplanten Fußweg auf der Ostseite gesehen werden.

TOP 10: Weitere Anregungen und Beschlussfassung über die durchzuführenden Projekte

Franz-Josef Meiswinkel regte ein Projekt gegen die zunehmende Belästigung durch Hundekot an. Weitere dringende Projekte wurden nicht vorgeschlagen.

Anschließend beschloss die Versammlung einstimmig, die drei Projekte in folgender Reihenfolge anzugehen:

  1. Ortseingangsschilder (max. 8990 €)
  2. Geländer Osterbach (max. 5600 €)
  3. Fußweg Zur Josefslinde (5134 €)

Der Vorstand hatte für das Geländer bereits eine Spendenaktion unter dem Titel „Am laufenden Meter“ vorbereitet. Jeder, der wollte, konnte für 40 € symbolisch einen laufenden Meter erwerben. Äußerst erfreut konnten Werner Plümpe und Hans Lüning schon kurz darauf berichten, dass dabei Abbuchungsaufträge von über 2000 € zusammengekommen sind. In den folgenden Tagen sollen die Listen in verschiedenen  Einrichtungen ausgelegt werden, u. a. in der Apotheke, in der Arztpraxis Esser und den beiden Geldinstituten.

TOP 11: Weitere Maßnahmen 2006

  • a) Verkauf der Kappen als Werbeträger für 10 € pro Stück: Es wurden nach der Sitzung 5 Kappen verkauft.
  • b) Werbeprospekte wurden an alle Anwesenden mit der Bitte um Verteilung und Ansprache weiterer Stifter verteilt. Insgesamt soll die weitere Werbestrategie insbesondere mit dem FV abgestimmt werden.
  • c) FV und Stiftung sollen nach der JHV des FV am 3.4. zusammen kommen, um über die Trägerschaft des diesjährigen und der folgenden Sälzerfeste und die weitere Zusammenarbeit überhaupt zu beraten. Eine konkrete Übernahme des Festes lehnten Vorstand und Kuratorium aufgrund reichlicher zeitlicher Belastungen ab.
  • d) Ein monatlicher Stiftungsstammtisch wurde nicht für nötig befunden. Die Anwesenden fühlen sich durch Vorstand und Kuratorium hinreichend informiert.

TOP 12: Verschiedenes

  • a) Der Fußweg am Osterbach (Ostseite) muss erst noch weiter projektiert werden. Insbesondere müssen die Anwohner sog. Grunddienstbarkeiten unterschreiben. Darüber wird bei Gelegenheit berichtet.
  • b) Vorstand und Kuratorium gratulierten im Namen der Versammlung Bettina Mohr zur Geburt ihrer Tochter Lilly.

TOP 13: Schlusswort

Hans Lüning bedankte sich bei allen Anwesenden für ihr tatkräftiges Engagement. Er gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass wir gemeinsam die drei diesjährigen Projekte realisieren können. Vorstand und Kuratorium werden engagiert daran arbeiten getreu dem Motto: Gemeinsam für Bad Westernkotten.

Für das Protokoll

Wolfgang Marcus

Anlagen