2007 Stiftungsversammlung

Protokoll der Stiftungsversammlung

vom 26.2.2007
Beginn: 19.35 Uhr; Ende: 22 Uhr
Anwesend: 30 Personen, darunter 26 Stifter sowie die Herren Jacobeit, Eickmann (für den FV), Wenner und Brock. (Anwesenheitsliste: Anhang 1)

TOP 1: Begrüßung, TO, Protokollant

Wolfgang Marcus begrüßte als Kuratoriumsvorsitzender die Versammlungsteilnehmer. Er begrüßte besonders Kurdirektor Bernd Hamann für die Zustifterin Solbad, Diplom-Ingenieur Frank Jacobeit von der Stadt Erwitte sowie Alfons Eickmann als Vertreter der Stiftung sowie Frau Meschede von der Presse. Die TO wurde wie vorgeschlagen genehmigt. Für alle lagen auf den Plätzen Broschüren des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen. Zum Protokollanten wurde auf Vorschlag von Werner Plümpe einstimmig Wolfgang Marcus gewählt.

TOP 2: Totengedenken

Zu Ehren des verstorbenen Erststifters und ersten Vorsitzenden Hans-Josef Schäfer erhoben sich die Anwesenden von den Plätzen und gedachten des Verstorbenen. Wolfgang Marcus erinnerte an dessen unermüdliche Aufbauarbeit. Die Stiftung wird die Arbeit in seinem Sinne fortsetzen.

TOP 3: Protokoll der letzten Stiftungsversammlung
Wolfgang Marcus verlas das Protokoll der letztjährigen Stiftungsversammlung. Es wurde einstimmig genehmigt.

TOP 4: Bericht des stellv. Stiftungsvorsitzenden

Insgesamt hat die Stiftung im letzten Jahr 5 Projekte (Ortseingangsschilder, Osterbachgeländer erster Teil, Fußweg Brede, Fußweg Antonius, Sozialwerk Welver) durchgeführt. Die Zahl der Stifter konnte von 57 auf 65 gesteigert werden. Das Stiftungsvermögen liegt jetzt bei etwa 135.000 Euro Der Bericht ist als Anlage 2 dem Protokoll beigefügt.

Sodann bedankte sich Hans Lüning bei Franz Wenner, Norbert Sprinkmeier und Franz-Josef Brock für ihr großes ehrenamtliches Engagement besonders im Zusammenhang mit den neuen Ortseingangsschildern, sowie (in Abwesenheit) bei Peter Eickmann und Willi Holtkötter.

TOP 5: Kassen- und Wirtschaftsbericht

Werner Plümpe konnte berichten, dass das Stiftungsvermögen auf mittlerweile 135.000 € am Ende des Jahres 2006 gestiegen ist (=Zuwachs um 65.150 €). Vom Finanzamt Lippstadt haben wir am 2.6.2005 die Freistellung bis zum 31.12.2009 erhalten.

Für das nächste Jahr stehen uns Mittel etwa in Höhe von 5.500 Euro sowie ggf. noch eingehende Spenden zur Verfügung.

Die detaillierten Ausführungen und Aufstellungen von Werner Plümpe sind dem Protokoll als Anlage 3 beigefügt.

TOP 6: Kassenprüfungsbericht

Die Funktion der Kassenprüfung nimmt zum einen das Finanzamt Lippstadt im Auftrag der Bezirksregierung Arnsberg wahr. Zum anderen hat neben Werner Plümpe Wolfgang Marcus als Vorsitzender des Kuratoriums online jederzeit Einblick in alle Kontobewegungen der Stiftung.

TOP 7: Aussprache

Hier gab es keine Wortmeldungen.

TOP 8: Neuwahlen zum Vorstand und Kuratorium

Wolfgang Marcus erläuterte, dass nach Ablauf der ersten drei Jahre und dem Tod des 1. Vorsitzenden der Vorstand neu besetzt werden musste. Nach unserer Satzung (§7 Abs. 2 und §8, Abs.1) obliegt die Berufung des Vorstandes dem Kuratorium. Folgende Personen hat das Kuratorium einstimmig berufen:

  1. Vorsitzender: Hans Lüning
  2. Vorsitzender: Ulrich Westermann

Schatzmeister: Werner Plümpe

Die Versammlung bestätigte die Nominierung durch deutlichen Beifall.

Sodann teilte Wolfgang Marcus mit, dass Bettina Mohr nicht wieder für das Kuratorium kandidiere. Er dankte ihr für die vielen guten Anregungen und erinnerte daran, dass sie die erste Frau in den Führungsgremien der Stiftung war.

Unter der Wahlleitung von Michael Esser, dessen Amtszeit erst im nächsten Jahr endet, wurden auf Vorschlag des bisherigen Kuratoriums und Vorstandes die folgenden Personen einstimmig in das Kuratorium gewählt:
Wolfgang Marcus

Jürgen Ruppertz

Julia Schäfer.

Alle nahmen die Wahl an und dankten für das entgegengebrachte Vertrauen.

TOP 9: Vorstellung neuer Projekte für das Jahr 2007 und Abstimmung über eine Prioritätenliste

Folgende Projekte wurden vorgestellt: Fußweg Josefslinde, Gesamtkonzept Osterbach, weitere Info-Tafeln für die Ortseingangsschilder, Skulptur in Erwitte, Photovoltaik auf dem Schuldach, Skulpturen „Alltagsmenschen“, Projektliste (Stand. 24.2.2007).

Folgende Prioritätenliste wurde festgelegt (in Klammern jeweils einige Anmerkungen):

  1. Fußweg Josefslinde (soll zeitnah mit der Fa. Brock umgesetzt werden)
  2. Gesamtkonzept Osterbach (wird grundsätzlich begrüßt, soll so im Fachausschuss sowie mit den Anliegern besprochen werden; Umsetzung in 2008 möglichst komplett bis zur Schützenstraße gleichzeitig mit der privat finanzierten Maßnahme vor dem neuen Service-Wohnen; Alfons Eickmann regte einen Gedenkstein für die Sponsoren im Bereich der geplanten Waschstelle an; Franz-Josef Meiswinkel stellte eine finanzielle Beteiligung des KVV in Aussicht)
  3. Skulptur „Alltagsmenschen (für eine Figur gibt es schon einen konkreten Spender; bei einer spontan durchgeführten Sammlung für eine 2.Figur kamen 1400 € zusammen; Ortsvorsteher Marcus will hier noch entsprechende Spenden einwerben)
  4. Weitere Ortseingangstafeln (hier ist besonders an eine Tafel für das Lampionfest gedacht; sollte mit finanzieller Beteiligung der Feuerwehr usw. realisiert werden)
  5. Photovoltaik: Anregung von Franz-Josef Meiswinkel, die Flächen auf der Schule von der Stadt für die Stiftung zu bekommen und dann gegen Gebühr zu vergeben. Heinz Knoche hat Renditen ca. vom 15.-20. Jahr in Höhe von ca. 60.000 € errechnet.
  6. Die Projektliste (Anlage 4) und die Skulpturengruppe in Erwitte wurden zur Kenntnis genommen.

TOP 10: Verschiedenes

  • a) Willi Pilk regte an, beim weiteren Geländer am Osterbach den Abstand zwischen den tragenden Pfosten zu vergrößern.
  • b) Alfons Eickmann machte nochmals eindringlich Werbung für die Mega-Dance-Partyy. Die Stiftung wird mit einer Thekenmannschaft helfen.
  • c) Franz-Josef Meiswinkel erkundigte sich nach der Haltung der Stiftung zur geplanten Biogasanlage. Hans Lüning und Wolfgang Marcus nahmen aus ihrer Sicht Stellung.
  • d) Hans Lüning stellte Vorschläge für die Gestaltung des Wappens am neuen Maibaum vor. Es gab zahlreiche Anregungen, die der Vorstand nun umsetzen soll (größere, klarere Schrift; keinen Rahmen, kräftigere Farben …)

TOP 11: Schlusswort des neuen Vorsitzenden

Hans Lüning dankte nochmals für das große Vertrauen und versprach, sich mit großem Engagement der Arbeit in der Stiftung zu widmen. Er stellte für den Sommer eine Veranstaltung in Aussicht, bei der sich Stiftung und Förderverein präsentieren könnten und auch einiges an Spenden und Zustiftungen gesammelt werden könnte. Er dankte allen, die sich für das Wohl Bad Westernkottens engagiert haben getreu dem Motto: Gemeinsam für Bad Westernkotten.

Für das Protokoll

Wolfgang Marcus

Anlagen:

  1. Anwesenheitsliste
  2. Bericht Vorstand
  3. Bericht Schatzmeister
  4. Projektliste