2013 Stiftungsversammlung

Protokoll zur Stiftungsversammlung
vom 25.2.2013
.
1) Wolfgang Marcus begrüßte die Anwesenden zur 9. Stiftungsversammlung der Bad Westernkotten Stiftung. Gegen die, mit der Einladung versandten Tagsordnung gab es keine Einwände.
2) Julia Schäfer verlas das Protokoll der letzten Stiftungsversammlung vom 01.03.2012, hierzu gab es keine Ergänzungen oder Einwände.
3) Hans Lüning erstattete Bericht über das Jahr 2012. Neue Mitglieder konnten mit 4 Neustiftern nur in geringem Maße geworben werden (im Vorjahr 8). Das Stiftungsvermögen beläuft sich auf rund 166.000 €. Von den in der letzten Stiftungsversammlung festgelegten 8 Projekten konnten in Laufe des Jahres 7 Projekte umgesetzt werden:
(1) Nach Abstimmung und Koordination durch die Stiftung konnten 16 Edelstahlbänke beschafft werden, die in das Eigentum der Stadt Erwitte übergehen. Das Aufstellen der Bänke erfolgte ehrenamtlich von Hubert Wieners, Franz-Josef Brock und Lukas Gütschow. Gesponsert wurden die Bänke von unterschiedlichen Firmen und Vereinen.
(2) Der Grundschule wurden 600 € für das Zirkusprojekt zu Verfügung gestellt. Hierbei studierten Schulkinder 1 Woche lang mit Profis ein Zirkusprogramm ein, das sie dann in 3 großen Shows aufführten.
(3) Vorstands- und Kuratoriumsmitglieder der Stiftung setzten mit Unterstützung von Marcel Klückers und Manfred Sievering den Aussichtshügel im Muckenbruch in Stand, der im Winter auch zum Rodeln genutzt wird. Der Treppenaufgang wurde neu aufgebaut, die Aussichtplattform wurde mit Splitt neu gefasst und durch ein Holzgeländer gesichert. Die Rodelpiste wurde beschnitten, neu planiert und gemulcht.
(4) Bereits zum 3. Mal hat die Stiftung den Martinsumzug koordiniert und gemeinsam mit anderen Vereinen durchgeführt.
(5) Als Hilfe im sozialen Bereich wurden der örtlichen Caritas 200 € zur Verfügung gestellt.
(6) Das 4. Jahrbuch mit dem Schwerpunktthema „damit aus Fremden Freunde werden“ wurde erstellt.
(7) Willi Pilk und Magit Lang-Gerking holten weitere Informationen und Planungen zum Thema Bürgerbrunnen ein
(8) Darüber hinaus wurden 600 € für die Leseinsel der Grundschule zur Verfügung gestellt.
4) Werner Plümpe als Schatzmeister verlas den Kassenbericht. Er erläuterte, dass es derzeitig sehr schwer sei, mit risikoarmen Anlagen am Geldmarkt vernünftige Zinsen zu erzielen. Im letzten Jahr wurde eine Verszinsung von 2,75% erwirtschaftet. Das Stiftungsvermögen stieg um ~5.000 € auf ~165.500 €. Die Einnahmen im letzten Jahr beliefen sich auf ~17.500 €, demgegenüber standen Ausgaben in Höhe von 11.350 €, somit ergibt sich ein Überschuss von ~ 6.150 €. Die Vermögensmasse beträgt 171.600€, darin sind nicht enthalten die ~8.400 € der Fördergemeinschaft der Grundschule, dessen Verwaltung über die Stiftung läuft.
5) Wolfgang Marcus stellt das Jahrbuch 2013 mit anschließendem Verkauf vor. Für 2014 ist der Schwerpunkt „Natur und Umweltschutz“ vorgesehen. Der Zeitplan der Erstellung soll überdacht werden, so dass das Buch bereits als Weihnachtsgeschenk angeboten werden kann (z.B. auch durch die Bettenanbieter)
6) Das Kuratorium wurde einstimmig wiedergewählt und nahm die Wahl an. Ergänzend wurde Markus Meiswinkel ins Kuratorium gewählt. Der Vorstand wurde ebenfalls in alter Besetzung wieder berufen.
7) Als mögliche Projekte für 2013 wurden folgende vorgestellt:
o Willi Pilk stellte als ursprünglich angedachten „Bürgerbrunnen“ ein Tretrad / Schöpfrad vor, das symbolisch die Beförderung der Sole aus der Erde darstellt. Früher hatten diese Räder einen Durchmesser von ca. 6 m und wurden unterirdisch von Frauen betrieben, eine Becherkette förderte so die Sole zu Tage. Eine Skizze des angedachten Kunstwerks der Kunstschmiede Schütte wurde verteilt. Das Kunstwerk hätte einen Durchmesser von ca. 3,5 Metern und 700 mm Breite und wäre feuerverzinkt. Es wäre überirdisch installiert und ist unbeweglich/starr angedacht. Der Preis beträgt ca. 15.000 €. Als Aufstellungsort war ursprünglich die Wiese hinterm Kurhaus angedacht.
Die Versammlung fand die Idee und Hintergrund des Kunstwerks sehr gut. Zur Umsetzung wurden jedoch noch die Vorschläge gemacht, dass es in irgendeiner Form beweglich gemacht wird und auch die Brunnenidee mit fließendem Wasser berücksichtigt wird. Aus Materialgründen wurde die Kombination mit Sole als nicht umsetzbar eingeschätzt. Als mögliche Aufstellungsorte wurden des Weiteren die Wiese neben Haus am Park oder der Kurpark vorgeschlagen. Z.B. am Eingang in der Soletherme wo heute die Steinköpfe stehen oder auf der Wiese zwischen Saline und Brede. Als weitere Alternative wurde vorgeschlagen den großen runden Brunnen im Kurpark, der ein wenig in die Jahre gekommen ist, mit diesem Kunstwerk aufzuwerten. In einem Brunnen könnte das Kunstwerk auch nicht als Klettergerüst missbraucht werden. Vorteil des Standortes im Kurpark ist, dass es dort versichert ist, der Verkehrsverein stimmt generell einem Standort im Kurpark zu. Zur Erklärung sollte es neben dem Kunstwerk ein Legendenschild zur Erläuterung des historischen Hintergrunds geben. Die Versammlung übergab Vorstand und Kuratorium die Vollmacht das Projekt weiter voran zu treiben und die Standort- und Umsetzungsfrage zu entscheiden. Das Team für dieses Projekt setzt sich aus Kuratorium und Vorstand, sowie den Herren Pilk, Spiekermann, Brock und Grabitz (Verkehrsverein) zusammen. Sie werden sich erneut mit dem Künstler sprechen und die neuen, gesammelten Ideen einbringen. Sollte die Größenordnung von 15.000 € in 2013 nicht finanzierbar sein, könnte die Umsetzung auch erst in 2014 erfolgen.
o Neben diesem Hauptprojekt wird ein neues Jahrbuch herausgegeben, es werden noch letzte Legendenschilder ergänzt, der Martinsumzug wird ausgerichtet und es erfolgt eine Einzelhilfe im sozialen Bereich.
8) Den Stiftungspreis für besonderes ehrenamtliches Engagement erhielt in diesem Jahr Maria Peters.
9) Die Stiftung besteht nunmehr 10 Jahre. Zu diesem Anlass wollen wir auf dem Promenadenfest wieder eine Tombola ausrichten und gemeinsam mit dem Förderverein über Projekte informieren. In diesem Zuge könnte auch über das Projekt Tretrad informiert werden. Desweiteren schlug Hans Lüning vor zum Jubiläum im Herbst ein Fest /Gala mit Rahmenprogramm und Essen für die Stifter auszurichten, um so das 10-jährige Bestehen zu feiern und das Stiftungsvermögen zu erhöhen.

Anwesenheitsliste:
1. Ulrich Westermann
2. Michael Esser
3. Alfred Hense
4. Heinz Bielenberg
5. Bärbel Bielenberg
6. Maria Brock
7. Franz-Josef Brock
8. Annette Marcus
9. Marc Wenge
10. Willi Pilk
11. Kay Lüning
12. Franz-Josef Meiswinkel
13. Alfons Eickmann
14. Anette Sellmann
15. Hans-Jürgen Sellmann
16. Klaus Rabe
17. Silke Rabe-Gehlen
18. Norbert Sprinkmeier
19. Josef Sellmann
20. Markus Meiswinkel
21. Johanna Lütticke
22. Heinz Josef Lütticke
23. Annette Schäfer
24. Bärbel Lüning
25. Mechthild Plümpe
26. Elmar Floer
27. Winfried Grabitz
28. Franz-J. Spiekermann
29. Jürgen Ruppertz
30. Julia Schäfer
31. Hans Lüning
32. Werner Plümpe
33. Antonius Eickmann