2005 Vorstandsbericht

Stiftungsversammlung am 23.2.2005

Bericht des Vorstandsvorsitzenden

 

Liebe Erststifter und Zustifter, liebe Mitglieder der Bad-Westernkotten-Stiftung!

 

Ich möchte Ihnen und euch hiermit den ersten Rechenschaftsbericht als Vorsitzender der Bad-Westernkotten-Stiftung geben:

 

Wichtige Ereignisse in der bisherigen Geschichte der Stiftung und Schwerpunkte der Arbeit von Vorstand und Kuratorium

  • – Die Gründungsversammlung der Stiftung fand bekanntlich am 13.10.2003 im Café Gerling statt. 21 von 30 Erststiftern waren anwesend, und wir haben in ruhiger und sachlicher Weise unsere Satzung beschlossen und Vorstand und Kuratorium gewählt.
  • – Alsdann ging es darum, die beschlossene Satzung durch die OFD Münster und die BR in Arnsberg anerkennen zu lassen. Von beiden Institutionen wurden wir sehr hilfreich und entgegenkommend behandelt.
  • – Am 26.11. 2003 hatten wir dann die Regierungspräsidentin Renate Drewke zu Gast. Es war für uns eine besondere Ehre, die Anerkennungsurkunde für die Stiftung aus der Hand der Regierungspräsidentin zu erhalten. Allen Erststiftern haben wir ebenfalls eine selbst gestaltete Urkunde zur Verfügung gestellt. Zu Gast bei der Gründungsversammlung waren auch Bürgermeister Fahle und der damalige Ortsvorsteher Alfred Beste. Der Patriot titelte anschließend: „Solche Bürger brauchen wir“.
  • – In den folgenden Wochen standen zunächst einmal Überlegungen an, wie wir das Geld anlegen sollten – dazu sagt Werner gleich etwas mehr – und wie wir weitere Zustifter und Spender gewinnen könnten. Hier waren wir der Meinung, angesichts der anfänglich noch teilweise vorhandenen Spannungen mit Teilen des Fördervereins sowie der Tatsache, dass schon viele Leute für das Lehrschwimmbecken gespendet hatten und weiter spenden sollten, keine aggressive Werbung um neue Stifter zu betreiben. Auch haben wir uns bereits 2003 erste Gedanken zu möglichen Projekten gemacht.
  • – Am 5.12.2003 trafen wir uns im „Wiesengrund“ mit Vertretern des Fördervereins, um eine enge Zusammenarbeit abzusprechen. Jeweils ein regelmäßiger Termin zur Absprache von Projekten wurde vereinbart.
  • – Im Februar und März 2004 veröffentlichte Wolfgang mit Mitteilungsblatt in der heimatkundlichen Reihe einen 4-teiligen Aufsatz „Entstehung und Gründung der Bad-Westernkotten-Stiftung“, um den Werdegang der Stiftung festzuhalten und noch einmal für unsere gute Sache zu werben.
  • – Unser erstes Projekt war dann im Mai 2004 die Anbringung von Werbeschildern an den fünf Ortseingängen für die Salinenkirmes der Pfadfinder und das Mühlenfest der Heimatfreunde, schließlich waren es diese beiden Vereine, die mit zu den Erststiftern gehörten. Weitere Schilder für das Promenadenfest und das Sälzerfest kamen hinzu.
  • – Erstmals stellten wir uns beim Promenadenfest am 20. Juni 2004 der breiteren Öffentlichkeit. Auf Anregung von Hans Lüning gestalteten wir eine umfangreiche Tombola, zur der Hansi auch die meisten Preise geworben hatte. Es war ein toller Erfolg.
  • – Schon im Vorfeld hatten wir einen informativen Flyer erstellen lassen, für den Ulrich Westermann und Wolfgang Marcus verantwortlich zeichneten. Ein besonderer Dank auch an Martin Wördehoff, der mit seiner Werbeagentur das Logo und Briefpapier entworfen und den Flyer gestaltet hat. Auch Schirmmützen mit dem Logo unserer Stiftung haben wir angeschafft, um werbewirksam auftreten zu können. Bettina Mohr hat sich um Sammelbüchsen gekümmert.
  • – In dieser Zeit kamen auch wichtige Zustifter und Spender dazu, so die kath. Frauengemeinschaft und die Sparkasse.
  • – Im Juli 2004 haben wir uns um einen mit 10 T€ dotierten Preis „Förderpreis Aktive Bürgerstiftungen“ beworben, leider nicht mit einem ersten bis dritten Platz, aber immerhin mit einer Einladung nach Berlin. Im Verteiler von „Aktive Bürgerstiftungen“ sind wir seit Beginn und erhalten so immer neue Informationen, wie andere Stiftungen arbeiten.
  • – Beim Sälzerfest im Oktober 2004 machten wir einen gemütlichen Abend und lernten uns in Vorstand und Kuratorium auch mit unseren Partnern besser kennen. Ein Tänzchen mit unseren Kappen auf dem Kopf sorgte wieder einmal für die nötige Werbung.
  • – Im Oktober hatten wir auch zum ersten Mal Erfolg in der Beziehung, dass jemand zusagte, die Stiftung in seinem Testament zu berücksichtigen.
  • – Ende November/Anfang Dezember 2004 führten wir zusammen mit Hubert Wieners auf dem Gelände des Erwitter Heimatvereins am Brockmeiers Weg eine Laubsammelaktion durch. Jeweils die Hälfte des Erlöses war für die Stiftung und das Erwitter Krankenhaus bestimmt.
  • – Am 21. Januar 2005 stellten wir von der Stiftung beim Konzert von Andrea Berg die Mannschaft für die kleine Theke und halfen auch an anderen Stellen mit aus.
  • – In unserer letzten Vorstandssitzung, der bisher sechsten, am 17.1. haben wir die heutige Stiftungsversammlung vorbereitet und insbesondere Vorschläge für weitere Projekte erarbeitet. Auch dazu gleich mehr.

 

Resümee

Es liegt in der Natur der Sache, dass eine Stiftung, die nur aus den Erträgen der Stifter sowie aus Spendenaufkommen Projekte finanzieren kann, in den ersten Monaten noch nicht ganz viel bewegen kann. Schließlich muss das Geld ja erst mal Zinsen bringen.

Auch muss man sicherlich berücksichtigen, dass wir in den Anfangsmonaten  mit einigem Distanz aus dem Ort zu tun hatten und wir auf intensive Werbemaßnahmen verzichtet haben, weil es uns um ein gutes Einvernehmen vor allem mit dem Förderverein ging und geht.

Dennoch kann ich sagen:

  • – Die Bad-Westernkotten-Stiftung hat trotz ihrer ersten kurzen Lebenszeit bereits einiges bewegt.
  • – Vorstand und Kuratorium haben konstruktiv und vertrauensvoll zusammengearbeitet. Jeder hat sich im Rahmen seiner zeitlichen Möglichkeiten phantasievoll und engagiert eingebracht.
  • – Wir haben erste Weichen gestellt. Verschiedene Projekte wurden bereits verwirklicht, weiter sind angedacht und können gleich diskutiert werden.
  • – Die Bad-Westernkotten-Stiftung hat heute 47 Stifter. Seit der Gründung sind also 17 dazu gekommen. Auch die finanzielle Basis hat sich trotz schwieriger Rahmenbedingungen deutlich verbessert.
  • – Und wir freuen uns darauf, gemeinsam mit euch mehr zu tun und Neues anzugehen, gemäß unserem Motto: GEMEINSAM FÜR BAD WESTERNKOTTEN!

Herzlichen Dank!