2008 Vorstandsbericht

Bericht des Vorstandes zur 4. Stiftungsversammlung am 18.2.2008

Liebe Erst- und Zustifter, liebe Freunde der Bad-Westernkotten-Stiftung!

Bereits zum vierten Mal können wir Ihnen heute Rechenschaft über unsere Arbeit im Stiftungsvorstand und Kuratorium ablegen. Wir hatten uns vorgenommen, nach dem Tod unseres ersten Vorsitzenden Hans-Josef Schäfer am17.7.2006 die Arbeit in seinem Sinne fortzusetzen, und so können wir wieder mit einigen schönen Erfolgen aufwarten.

Ich will mich bei meinen Ausführungen an den Überlegungen und Anregungen der letztjährigen Stiftungsversammlung orientieren: Schließlich soll der Vorstand ja zunächst einmal versuchen, die Anregungen und Beschlüsse der Mitglieder umzusetzen.

Zunächst aber noch einige kurze Vorbemerkungen:

  • Ganz große Sprünge konnten wir auch im vierten Jahr des Bestehens noch nicht machen, da die Erträge natürlich noch nicht so hoch waren
  • In insgesamt 2 Vorstandssitzungen am 22.1. und 11.7.2007 – immer gemeinsam mit dem Kuratorium – und einigen Terminen vor Ort, haben wir die anstehenden Projekte und Arbeiten bewerkstelligt.
  • Erstmals werde ich in diesem Jahr meinen Bericht mit Fotos, die vom Laptop über den Beamer projiziert werden, anreichern. Dafür zeichnet Julia Schäfer verantwortlich; herzlichen Dank dafür!

Meine Angaben gliedere ich in 1. Projekte, 2. Entwicklung bei den Zustiftern sowie 3. Sonstige Aktivitäten des Vorstandes. Über die Finanzen wird gleich Werner berichten.

1. Projekte

In der Stiftungsversammlung am 26.2.2007 wurden die folgenden fünf Projekte vorgeschlagen und in einer Prioritätenliste festgelegt

  1. Fußweg Josefslinde
  2. Gesamtkonzept Osterbach. Im Protokoll der letztjährigen Stiftungsversammlung heißt es dazu: wird grundsätzlich begrüßt, soll so im Fachausschuss sowie mit den Anliegern besprochen werden; Umsetzung in 2008 möglichst komplett bis zur Schützenstraße gleichzeitig mit der privat finanzierten Maßnahme vor dem neuen Service-Wohnen; Alfons Eickmann regte einen Gedenkstein für die Sponsoren im Bereich der geplanten Waschstelle an; Franz-Josef Meiswinkel stellte eine finanzielle Beteiligung des KVV in Aussicht
  3. Skulptur „Alltagsmenschen (für eine Figur gibt es schon einen konkreten Spender; bei einer spontan durchgeführten Sammlung für eine 2.Figur kamen 1400 € zusammen; Ortsvorsteher Marcus will hier noch entsprechende Spenden einwerben)
  4. Weitere Ortseingangstafeln (hier ist besonders an eine Tafel für das Lampionfest gedacht; sollte mit finanzieller Beteiligung der Feuerwehr usw. realisiert werden)
  5. Photovoltaik: Anregung von Franz-Josef Meiswinkel, die Flächen auf der Schule von der Stadt für die Stiftung zu bekommen und dann gegen Gebühr zu vergeben. Heinz Knoche hat Renditen ca. vom 15.-20. Jahr in Höhe von ca. 60.000 € errechnet.

Von diesen fünf Projekten konnten zwei umgesetzt werden, und zwar der Fußweg zur Josefslinde und die Anschaffung der Alltagsmenschen.

In Sachen Osterbach haben wir zumindest die Planungen weiter vorangetrieben. Die weiteren Ortseingangsschilder und auch Photovoltaik auf den Schuldächern konnten nicht umgesetzt werden, einmal wegen fehlender Mittel, zum anderen deshalb, weil – zumindest bisher – keine Leute vorhanden sind, die die Umsetzung eines solchen Projekts wie die Photovoltaik-Installation in die Hand nehmen.

Über die beiden angeregten Projekte hinaus haben wir im besonderen Sinne eines Stifters noch ein Aids-Projekt finanziell unterstützt, so dass im vergangenen Jahr insgesamt drei Projekte realisiert werden konnten.

Wenn wir also einmal bei den Projekten Bilanz ziehen, ergibt sich folgendes Ergebnis:

  • – von 5 angeregten Projekten konnten durch unmittelbare Unterstützung der Stiftung verwirklicht werden
  • – eine weitere kleinere Maßnahmen kamen hinzu, so dass wir 3 Maßnahmen umgesetzt haben
  • – Ich denke, dass ist insgesamt eine Bilanz, die sich sehen lassen kann.
  • – Und insgesamt kann man feststellen: Die eigentliche Durchführung von Projekten ist oft gar nicht das größte Problem, zeitlich aufwendiger ist vielmehr die organisatorische und rechtliche Vorbereitung, die Abstimmung mit Politik, Verwaltung und Behörden und natürlich die Sicherstellung und Abwicklung der Finanzierung.

2. Mitgliederwerbung und Stiftungsvermögen

Liebe Stiftungsmitglieder!

Auch unser Mitgliederbestand hat sich positiv entwickelt. Hier eine Auflistung:

29 Gründungsmitglieder/Erststifter [davon 2 verstorben]

4 Zustifter noch in 2003

11 neue Zustifter in 2004

9  neue Zustifter in 2005

9 neue Zustifter in 2006

 8 neue Zustifter in 2007 (bis 22.1.2007)

70 Stifter gesamt(davon insgesamt 3 verstorben, also 67 stimmberechtigte)

Auch unser Stiftungsvermögen hat sich nochmals gesteigert, insgesamt auf über 138.003 €. Näheres zum Vermögen wird gleich Werner Plümpe ausführen.

3. Weitere Aktivitäten und Anmerkungen

  • a) Ein wichtiges Thema war darüber hinaus die Zusammenarbeit mit dem FV. So haben sich Vorstand und Kuratorium bei der Mega-Dance-Party engagiert eingebracht. Regelmäßig haben wir „auf dem kleinen Dienstweg“ mit dem FV Dinge überlegt und abgestimmt.
  • b) Am Maibaum, der 2007 erstmals mit Wappen der Vereine gestaltet wurde, haben wir auch ein Wappen unserer Stiftung anbringen lassen
  • c) Vom Richtfest der Service-Wohnanlage an der Aspenstraße haben wir von Anke und Bernd Krähling eine Spende von über 1200 € bekommen. Sie hatten zugunsten der Stiftung auf persönliche Geschenke verzichtet.
  • d) Darüber hinaus waren wir auch auf höherer Ebene vertreten: Wolfgang und Annette Marcus nahmen als Vertreter der Stiftung am 5.10. an einem Festakt der Initiative Bürgerstiftungen in Berlin teil. [vgl. Patriot vom 13.10.]

Schlussbemerkungen

Liebe Stiftungsmitglieder!

Insgesamt können wir mit der Entwicklung der Stiftung wohl sehr zufrieden sein:

  • – die Zahl der Zustifter steigt, wenn auch langsam
  • – unser Stiftungsvermögen steigern wir kontinuierlich von Jahr zu Jahr
  • – erste – sicherlich noch bescheidene – Projekte können sich sehen lassen
  • – zahlreiche Ideen für neue Projekte sind da, wir werden gleich noch davon sprechen.

Der Vorstand und das Kuratorium bedanken sich für die Unterstützung und rufen allen unser Motto zu: GEMEINSAM FÜR BAD WESTERNKOTTEN!