2010 Vorstandsbericht

Bericht des Vorstandes zur 6. Stiftungsversammlung am Montag, 22.2.2010

Liebe Erst- und Zustifter, liebe Freunde der Bad-Westernkotten-Stiftung!

Bereits zum sechsten Mal können wir Ihnen und euch heute Rechenschaft über unsere Arbeit im Stiftungsvorstand und Kuratorium ablegen. Erstmals tun wir das nicht nur in mündlicher Form in der Stiftungsversammlung, sondern auch in schriftlicher Form als Bericht in unserem „Jahrbuch Bad Westernkotten 2010“.

1. Projekte

Folgende Projekte wurden 2009 verwirklicht:

  1. Fertigstellung der „Kleinen Promenade“ – Reststück von der Schützenstraße bis zur Fußgängerampel in Höhe der Turnhalle einschl. eines feuerverzinkten Geländers. Die 15.000 €, die die Stiftung in dieses Projekt investiert hat, sind zu einem größeren Teil durch Spenden der Anlieger aufgebracht worden, aber auch der Verkehrsverein, der Förderverein, der Landwirtschaftliche Ortsverein, der Schützenverein  uvm. haben sich beteiligt. Die Stadt Erwitte hat nicht nur durch Herr Jacobeit die Bauleitung übernommen, sondern sich auch mit 6.000 € an den Gesamtkosten von 21.000 € beteiligt. Bei der Einweihung am 13.7. waren mehr als 40 Personen anwesend.
  2. Für die Jugendförderung des SuS stellten wir die Summe von 233 € zur Verfügung.
  3. Aufgrund einer Einzelspende war es uns möglich, 530 € im Bereich des Naturschutzes zu investieren: Mit dem Geld wurden das Ausbaggern des Südteils des Lüschteiches finanziert, der somit vor weiterer Verlandung geschützt wurde und nun wieder ein wertvolles Kleingewässer darstellt.
  4. Noch im August konnten wir aufgrund mehrerer zweckgebundener Einzelspenden das Projekt „Legendenschilder“ für die Straßenschilder starten. Angefangen sind wir mit 10 Schildern.
  5. Noch vor Jahresschluss haben wir im Sinne einer großen Zustiftung 200 € an den Hospizkreis im Erwitter Krankenhaus überwiesen.

Möglich war das nicht nur durch die Erträge aus unserem Stiftungsvermögen, sondern insbesondere auch durch zweckgebundene Spenden verschiedener Vereine und Einzelpersonen. Auch von hier ein herzliches Dankeschön dafür!

Insgesamt kann man feststellen: Die eigentliche Durchführung von Projekten ist oft gar nicht das größte Problem, zeitlich aufwendiger ist vielmehr die organisatorische und rechtliche Vorbereitung, die Abstimmung mit Politik, Verwaltung und Behörden und natürlich die Sicherstellung und Abwicklung der Finanzierung. Hier erweist es sich als enormer Vorteil, dass mit Wolfgang Marcus auch unser Ortsvorsteher aktiv in der Stiftung beteiligt ist und so insbesondere die Abstimmung mit der Stadt hervorragend klappt. Und dass Werner Plümpe den direkten Draht zur Bankenwelt hat, muss nicht besonders betont werden.

2. Mitgliederwerbung und Stiftungsvermögen

Auch unser Mitgliederbestand hat sich positiv entwickelt. Hier eine Auflistung:

29 Gründungsmitglieder/Erststifter

4 Neustifter noch in 2003

11Neustifter in 2004

9 Neustifter in 2005

9 Neustifter in 2006

8 Neustifter in 2007

7 Neustifter in 2008

15 Neustifter in 2009

92 Stifter haben wir jetzt, davon sind insgesamt drei verstorben, also haben wir maximal 89 Stimmberechtigte. Denn bei uns gilt der Grundsatz der Bürgerstiftungen: Jeder hat eine Stimme, ganz gleich, ob er er 125 € gestiftet hat oder 10.000 €!

Auch unser Stiftungsvermögen konnten wir  nochmals steigern, und zwar von 144.478 € auf 150.553 €! Damit ist die magische Grenze von 150.000 € „geknackt”.

3. Weitere Aktivitäten und Anmerkungen

a) Die Ehrung von Franz-Josef Brock im Rahmen der letzten Stiftungsversammlung ist allgemein sehr gut angekommen.

b) Bei der Kölschen Nacht haben wir den Förderverein (FV) mit einer Thekenmannschaft unterstützt.

c) Beim Lampionfest im August haben wir gemeinsam mit dem FV einen Getränkewagen übernommen und so den Kur- und Verkehrsverein, der erstmalig für die Durchführung verantwortlich zeichnete, unterstützt.

d) Ein wichtiges Thema war darüber hinaus die Zusammenarbeit mit dem FV. Regelmäßig haben wir „auf dem kleinen Dienstweg“ mit dem FV Dinge überlegt und abgestimmt. Und am 3. Dezember fand wieder unser schon traditionelles Nikolaustreffen in der Klinik „Wiesengrund“ statt.

e) Bezüglich der weiteren Gestaltung des Schulhofspielplatzes fanden verschiedene Abstimmungsgespräche statt.

f) Im Rahmen des Vereinsvorständetreffens am 25.11. haben wir zugesagt, die Organisation des Martinsumzuges 2010 zu übernehmen und 500 € für das gemeinsame Kunstwerk in Erwitte zur Verfügung zu stellen.

4. Schlussbemerkungen

Insgesamt können wir mit der Entwicklung der Stiftung wohl sehr zufrieden sein:

– die Zahl der Zustifter steigt, wenn auch langsam

– unser Stiftungsvermögen steigern wir kontinuierlich von Jahr zu Jahr

– unsere Projekte können sich sehen lassen

– zahlreiche Ideen für neue Projekte sind da, wir werden gleich noch davon sprechen.

Der Vorstand und das Kuratorium bedanken sich für die Unterstützung und rufen allen unser Motto zu:

GEMEINSAM FÜR BAD WESTERNKOTTEN!