"Gemeinsam für Bad Westernkotten"

Geschichte der Bürgerstiftung tabellarisch

  [Stand: 16.1.2011]

Zur Geschichte der Bad-Westernkotten-Stiftung

2003

  • 13.10.: 30 Bad Westernkötter gründen die gemeinnützige Bad-Westernkotten-Stiftung. 1.Vors. wird Hans-Josef Schäfer. 30 Erststifter stellen 60.000 € zur Verfügung. [P14.11.]
  • 26.11.: Die Regierungspräsidentin Frau Renate Drewke überreicht die Anerkennungsurkunde für die Bad-Westernkotten-Stiftung. [P24.u.28.u.29.11. LAS 30.11.] 

2004

  • Anfang Mai: Die Stiftung hat 5 Tafeln für die Ortseingänge angeschafft, mit denen werbewirksam auf die Salinenkirmes und danach auf das Mühlenfest der Heimatfreunde aufmerksam gemacht wird. [P20.5.: LAS16.5.]
  • 20.6.: Die Stiftung beteiligt sich mit einer großen Tombola am Promenadenfest. [P16.6.]
  • Ende September: Die Stiftung hat neue Tafeln an den Ortseingängen mit Hinweis auf das Sälzerfest anfertigen lassen. [P6.10.]
  • 13., 20. und 27.11.und 4.12.: Die Stiftung führt eine Laubsammelaktion auf dem Erwitter Heimathof durch. Der Erlös ist zur Hälfte für das Erwitter Krankenhaus. [P6.und 13.11.u.30.11.] 

2005

  • 23.2.: 1. Stiftungsversammlung nach der Gründung im Jahre 2003. 33 Anwesende freuen sich darüber, dass das Stiftungsvermögen noch einmal deutlich gewachsen ist und die Zahl der Stifter auf 47 angestiegen ist. [P7.u.22.2.u.1.3.; LAS6.3.]
  • 27.10.: 2. Vorstandssitzung des Jahres. Folgende Projekte sollen gefördert werden: Fußweg bei Merschmann, Fußweg Brede-Kurpark, neuer Rahmen für Ortseingangsschilder. [Protokoll]
  • 29.10.: 5. Sälzerfest in der Schützenhalle, veranstaltet vom Arbeitskreis Sälzerfest unter Leitung von Maria Knoche. Träger der Veranstaltung ist die Stiftung. Neue Sälzerkönigin wird Stefanie Sievering. [P28.u.29.10.u.31.10.]
  • 12.12.: Zum zweiten Mal gemeinsame Zusammenkunft von FV und Stiftung.

2006

  • 8.2.: Erste Vorstandssitzung. Dabei werden die Weichen für die Stiftungsversammlung gestellt.
  • 3.3.: Erster Einsatz von Freiwilligen am Fußweg von der Brede zum Kurpark, der gepflastert wird. [P3.3.]
  • 15.3.: Zweite Stiftungsversammlung. 27 Anwesende. Das Stiftungskapital ist mittlerweile auf über 70.000 Euro gewachsen. Neue Projekte sind das Osterbachgeländer, der Fußweg am Osterbach und ein Fußweg von der Josefslinde ins neue Baugebiet am Holunderweg. Bei einer spontan durchgeführten Sammlung kommen bereits mehr als 2000 Euro für das neue Osterbachgeländer zusammen. [P4.und 14.3.;P22.3.; W-Tip22.3.] Der Patriot formuliert am 25.3.: Bad Westernkotten ist ständig in Bewegung. [P25.3.]
  • 24. und 25.3.: Weitgehende Fertigstellung des Fußweges von der Straße Auf der Brede zum Kurpark. [P8.u.11.4.] Die Restarbeiten werden Anfang April durchgeführt.
  • 25.5. Vorstandssitzung bei Hans-Josef Schäfer. Die Zusammenarbeit mit dem Förderverein wird insbesondere thematisiert.
  • Am 17.7. stirbt 51-jährig der erste Vorsitzende Hans-Josef Schäfer. Er hatte seit der Gründung der Stiftung im Jahre 2003 den Vorsitz inne. Die Stiftung widmet ihm einen aufrichtigen Nachruf. [P19.-21.7.]
  • 10.9. Gemeinsame Sitzung von FV und Stiftung im Kurhaus. Dabei wird eine weitere enge Zusammenarbeit vereinbart.
  • Zum 1. Oktober erhält die Stiftung das Gütesiegel für anerkannte Bürgerstiftungen. [P7.10.]
  • 10.10. In der Presse werden die beiden fertig gestellten Projekte „Osterbachgeländer" und „Ortseingangsschilder" vorgestellt. In der Presse heißt es wörtlich „Der Einsatz der Organisation zum Wohle des Heilbades ist schließlich an allen Ecken und Kanten sichtbar."[P10.10.]
  • Anfang November wird auf Kosten der Stiftung der Zuweg zum Heiligenhäuschen unter der Antoniuslinde gepflastert. [P16.11.]
  • 6.12. Wieder harmonische Zusammenkunft mit dem FV-Vorstand zur Abstimmung der weiteren Termine.
  • 11.-15.12. Förderverein und Stiftung verteilen gemeinsam an alle Haushalte einen Handzettel, der zur Mitarbeit und Unterstützung aufruft. [Handzettel]

2007

  • 22.1. Erste Vorstandssitzung zur Vorbereitung der Stiftungsversammlung.
  • 26.2. Dritte Stiftungsversammlung. Zum Nachfolger von Hans-Josef Schäfer wird Hans Lüning gewählt. Zweiter Vorsitzender wird Ulrich Westermann, Schatzmeister bleibt Werner Plümpe. Das Kuratorium bilden fortan Wolfgang Marcus, Michael Esser, Julia Schäfer und Jürgen Ruppertz. Verkehrsplaner Frank Jacobeit stellt ein neues Konzept für eine Wegeverbindung am Osterbach vor. [P8.und 24.2.; LAS 11.2.; P28.2.]
  • 28.3. Der Antrag der Stiftung, das Konzept seitens der Stadt zu unterstützen, wird vom Planungsausschuss einstimmig unterstützt. [Protokoll]
  • Mitte Mai (Arbeiten am 4.-6.und 15.) wird der neue Fußweg zwischen den Sanddornring und der Josefslinde fertig gestellt. Die Finanzierung hat weitgehend die Stiftung übernommen. [P25.5.]
  • Vom Richtfest an der Servicewohnanlage „Am Osterbach" erhält die Stiftung die Einnahmen, über 1200 €, die dem Ortsvorsteher für die Osterbachsanierung übergeben werden.
  • 5.10. Wolfgang und Annette Marcus nehmen als Vertreter der Stiftung an einem Festakt der Initiative Bürgerstiftungen in Berlin teil. [P13.10.]
  • 23.10. Auf der Brücke über den Osterbach in der Ortsmitte werden zwei Figuren der Wittener Künstlerin Christel Lechner aus dem Zyklus „Alltagsmenschen" aufgestellt. Eine Figur hat Annette Schäfer gespendet, die andere ist durch verschiedene Einzelspenden finanziert worden. [P24.10.; LAS28.10.]
  • Vom Sälzerfest erhält die Stiftung zur Restfinanzierung der „Alltagsmenschen" 1200 €. [P27.11.]

2008

  • 16.1. Erste Vorstandssitzung mit Vorbereitung der Stiftungsversammlung. [Protokoll]
  • 11.2. Förderverein und Stiftung wollen in diesem Jahr gemeinsam den Fußweg am Osterbach realisieren. [P11.2.]
  • 18.2. Vierte Stiftungsversammlung. Im Mittelpunkt steht die geplante Realisierung des Fußweges am Osterbach mit Neugestaltung des Geländers. [P20.2.]
  • 26.4. Die Stiftung stellt eine neue Figur der „Alltagsmenschen" auf, und zwar einen Angler in Höhe des Cafés Schröer-Fidora. Möglich wurde diese Aktion durch eine großzügige Spende von Lotti Merschmann, Auf der Brede 35. [P1.5. ; LAS4.5.]
  • 14.5. Mit der Demontage des alten Geländers beginnen die Arbeiten für den neuen Fußweg und das neue Geländer am Osterbach zwischen Herrengasse und Schützenstraße. Die Maßnahmen werden von Förderverein und Stiftung gemeinsam mit der Stadt durchgeführt. Am 28.5. nochmals gemeinsamer Termin vor Ort mit dem Förderverein und den Vertretern der Firma Jürgens.[P15.5.]
  • Im Rahmen des Promenadenfestes am 22.6. wird die „Kleine Promenade" am Osterbach vorgestellt. Sie stellt eine Ausdehnung der Kurpromenade nach Süden dar und soll 2009 bis zur Fußgängerampel verlängert werden. FV und Stiftung im Verbund mit dem Kur- und Verkehrsverein haben dafür gemeinsam etwa 30.000 € zusammengebracht. [P5.9.]
  • 1.9. Durch Spenden von Königspaar Hans-Jürgen und Anette Sellmann, der Jubelkönigin Marlies Erdmann und der Frauengemeinschaft („Theatermäuse" und Trödelmarkt) kann eine weitere Figur aus der Reihe „Alltagsmenschen" aufgestellt werden, und zwar eine sitzende Dame namens „Lisbeth". [P2.9.]
  • September: Der Landwirtschaftliche Ortsverein sowie 10 einzelne Landwirte spenden 1500 € für ein neues Geländer am Osterbach. Abgewickelt wird die Aktion über die Bürgerstiftung. [P19.9.:LAS28.9.]
  • 13.10. Die Stiftung kann auf fünf Jahre seit ihrer Gründung zurückblicken. Plakate weisen auf dieses Ereignis hin. Bereits zum 1.10. ist erneut das Gütesiegel einer anerkannten Bürgerstiftung zum zweiten Mal verliehen worden. [P8.10.]
  • Mitte November wird von der Rentnertruppe noch Erdreich in die Beete unter dem neuen Geländer am Osterbach eingebracht. Damit ist das gesamte Geländer fertig gestellt, es fehlen jetzt noch Blumen sowie zwischen Schützenstraße und Fußgängerampel der Gehweg. [P24.11.; LAS23.11.]
  • 3.12. Vorstandssitzung mit Beratung möglicher Projekte für 2009. Das gemeinsames „Nikolaustreffen" mit Stiftung, FV und KVV muss aufgrund von Terminschwierigkeiten des FV ausfallen.
  • 4.12. Vor dem Kiga „Abenteuerland" wird eine neue Straßenlampe installiert, die zur Hälfte mit Eigenmitteln des Kindergartens und der Stiftung angelegt wurde. [P23.12.]

  2009

  • 18.2. Anliegergespräch zum möglichen weiteren Ausbau des Fußweges am Osterbach. Etwa dreißig Teilnehmer. [Einladung]
  • 2.3. Fünfte Stiftungsversammlung. Erstmals Ehrung „Für vorbildliches Bürgerengagement“, der Preis geht an Franz-Josef Brock. Michael Jacobi, der Geschäftsführer der Stadtstiftung Gütersloh, der ältesten Bürgerstiftung Deutschlands, spricht im Auftrag der Bürgerstiftungen ein Grußwort. [P26.2.; W-PTip25.2.;P5.3.]
  • 30.4. Die Stiftung fördert die Anschaffung von werbenden Ortseingangstafeln für die U-30-Party, die von den Alten Herren für die Fußballjugendabteilung veranstaltet wird. [LAS26.4.]
  • Anfang Juni beginnen die Arbeiten am letzten Teilstück des Fußweges am Osterbach („Kleine Promenade“). Zuvor hatte die Stiftung darauf hingewiesen, dass noch Spenden in Höhe von etwa 4000 € benötigt werden. [LAS24.5.;P26.5.] Dazu werden auch noch einmal die Anwohner der Aspenstraße angeschrieben. Fertigstellung (bis auf Blumenpflanzen) am 19.6.
  • 13.7.: Einweihung der Kleinen Promenade mit Begehung, Grußworten von Hans Lüning und Wolfgang Marcus, Getränken und Würstchen. Etwa 40 Anwesende. [P10.7.und 18.7.]
  • 15.8. Stiftung und Förderverein helfen beim Lampionfest mit, das erstmals vom KVV gestaltet wird.
  • Ende August werden an den ersten 10 Straßenschildern sog. Legendenschilder ergänzt, eine Initiative des Ortsvorstehers und der Sälzerkönigin. Die finanzielle Abwicklung läuft über die Stiftung. [P27.8.;LAS6.9.]
  • 31.8. und 1.9. Mit Mitteln der Stadt und der Stiftung wird der Südteil des Lüschteiches sowie der Quelltopf der Flachsrötenquelle ausgebaggert und so vor Verlandung geschützt. [P9.9.;LAS13.9.]

2010

  • 22.2. Stiftungsversammlung. Wolfgang Marcus, Julia Schäfer und Jürgen Ruppertz werden erneut in das Kuratorium gewählt. Erstmals wird unter dem Titel „Jahrbuch Bad Westernkotten 2010“ ein eigenes Buch herausgegeben. Es hat 136 Seiten und 44 Aufsätze. [P 27.2. u. 1.3.; LAS 28.2.; P2.3.] Die Projekte für das Jahr 2010 werden festgelegt. Dies sind: weitere Legendenschilder, Förderung des Kunstwerkes für ganz Erwitte, Garten der Lebensbäume, Fußweg ins Muckenbruch, Durchführung der Martinsfeierlichkeiten sowie Einzelförderungen im sozialen Bereich. [P19.2.; 24.u.26.2.]
  • Ende März beginnen die Arbeiten zur Anlegung eines neuen Fußweges von der Straße Am Muckenbruch in das Naturschutzgebiet Muckenbruch. Das Teilstück von der Siedlungsstraße bis einschl. der Brücke über die Flachsröte bezahlt die Stadt, der Rest wird über die Stiftung abgewickelt. Am 17.4. wird durch Manfred Sievering der 2. Bauabschnitt des Fußweges ausgebaggert.
  • Mitte April wird das neue Jahrbuch auch in der Zeitschrift „Heimatpflege in Westfalen“ vorgestellt. [Heimatpflege in Westfalen 2-2010, S. 24./25]
  • 25.4. Zum Tag des Baumes pflanzen Mitglieder der Stiftung eine Wildkirsche („Baum des Jahres“ 2010) auf die Fläche östlich des Schießstandes. Hier soll ein „Garten der Jahresbäume“ entstehen. [P4.5.]
  • Bis Ende April hat die Stiftung dafür gesorgt, dass insgesamt 35 weitere Legendenschilder als Ergänzungsschilder unter den Straßenschildern angebracht wurden. Koordiniert hat die Angelegenheit Ortsvorsteher Wolfgang Marcus. [LAS9.5.]
  • Anfang Mai ist der Fußweg von der Straße Am Muckenbruch in das Muckenbruch nahezu fertig gestellt. Den ersten Teil hat die Stadt bezahlt, den Teil nördlich der Flachsröte hat die  Stiftung mit Hilfe von freiwilligen Helfern und der Rentnertruppe verwirklicht und auch bezahlt.
  • Ende Mai gibt die Stiftung bekannt, dass auch im nächsten Jahr wieder ein Jahrbuch erscheinen soll. Das Schwerpunktthema soll „Bad Westernkötter im Ausland“ heißen. Das Jahrbuch 2010 ist zu 80 Prozent  verkauft. [LAS30.5.]
  • Mit Wirkung vom 15.6. hat die Stiftung den alten Kornspeicher von der Solbad übernommen (Überlassungsvertrag) und vermietet ihn an Hans-Martin Brüggemeier und Karin Wessel-Steltemeier, die darin Brot backen und eine Kunstdaueraustellung betreiben. Eröffnung ist im Rahmen des Promenadenfestes am 20.6. Damit ist der Kornspeicher nach fast drei Jahren Leerstand wieder mit Leben gefüllt. [Anzeige vom 18.6.] Allerdings kommt das Pachtverhältnis umgehend wieder zum Erliegen.
  • 21.8. Die Stiftung stellt gemeinsam mit dem Förderverein wieder die Mannschaft für einen Getränkewagen beim Lampionfest.
  • Zum 1.10. erhält die Stiftung zum 3. Mal das Gütesiegel für Bürgerstiftungen. [P13.10., LAS10.10.]
  • 29.10. Die Stiftung schließt einen Pachtvertrag über die Nutzung des Kornspeichers mit Frau Renate Schäfers und Herrn Jörg Ungerer ab.
  • 11.11. Wieder großer Martinsumzug, diesmal unter der Leitung der Bad-Westernkotten-Stiftung. [P 18.10., LAS 17.10.]
  • 16.11. Schüler des Evangelischen Gymnasiums pflanzen neun weitere Bäume östlich des Schießstandes. [LAS 29.11.]
  • 16.11. Als Ersatz für die entfernte Kastanie am Nordwall werden durch Schüler des Evangelischen Gymnasiums drei Rotkastanien gepflanzt. Finanziert wurden sie von einigen Nachbarn und der Bad-Westernkotten-Stiftung. [P3.12.]
  • 28.11. Einweihung des neuen Fußweges ins Muckenbruch. Mit fast allen Nachbarn wird der neue Weg seiner Bestimmung übergeben und bei Glühwein und Plätzchen zünftig eingeweiht. [P17.11.und 1.12.]
  • 5.12. Einweihung des „Garten der Jahresbäume“ östlich des Schießstandes. Schüler des Evangelischen Gymnasiums hatten dort vor drei Wochen weitere neun Bäume gepflanzt [P26.11.LAS28.11.], die von verschiedenen Einrichtungen und Vereinen gespendet worden waren. Alle Bäume sind mit informativen Tafeln ausgestattet. [P1.und 10.12.]
  • 6.12. Wieder traditionelles Nikolaustreffen mit dem Vorstand und Beirat des Fördervereins. [Protokoll]
  • 8.12. Die Schulpflegschaft der Astrid-Lindgren-Schule beschließt einstimmig, keinen eigenen Förderverein zu gründen, sondern eine „Fördergemeinschaft“, wobei die finanzielle Abwicklung über die Stiftung laufen soll.