Ämter und Dienste

Verschiedene Dienste rund um Gottesdienst und Verwaltung

Von Wolfgang Marcus

[aus: Festschrift 100 Jahre kath. Kirchengemeinde Bad Westernkotten, Bad Westernkotten 2002]

Von der verstärkten Mitarbeit der Laien am Gottesdienst, Glaubensdienst und Geschwisterdienst in der Gemeinde war schon an anderer Stelle allgemein die Rede.[1] Hier sollen nun die vielen Dienste der Gemeinde im Gottesdienst und in der Verwaltung konkreter zu Wort kommen.

1.       Organisten

Die erste bisher nachzuweisende Erwähnung eines Organisten unserer Kirchengemeinde erfolgte 1830: Das Sälzercollegium billigte „10 Reichstaler Zuschuss für den Lehrer als Honorar für seine Küsterdienste“.[2] Mit dem Lehrer kann nur Urban Ferber gemeint sein, der von 1819 bis 1874 in Westernkotten tätig war. Er versah neben dem Organistendienst auch das Amt des Küsters.

Von 1869 bis 1911 war Lehrer Friedrich Tuschhoff in Westernkotten tätig. Auch Lehrer Tuschhoff war gleichzeitig der Organist der Gemeinde, doch war dieses Amt mit der Schulstelle nicht organisch verbunden.

Sein Nachfolger im Amt des Organisten ist Hauptlehrer Wilhelm Probst gewesen, der von 1912 bis 1951 in Westernkotten tätig war. Ältere Westernkötter erinnerten sich noch, dass Lehrer Probst in der oft kalten, noch ohne Heizung ausgestatteten Kirche in den Wintermonaten mit Schal und Kopfbedeckung spielte, dazu Fingerhandschuhe, bei denen die Fingerspitzen abgeschnitten waren. In guter Erinnerung ist auch, dass er dann an der Orgel häufiger mal niesen mußte, was unfreiwillig einige falsche Töne nach sich zog.

Ferdinand Schäfers kam am 1.10.1934 als Lehrer an die Volksschule Westernkotten. Er unterstützte – nur unterbrochen durch Zeiten des Militärdienstes – Wilhelm Probst bis zu dessen Pensionierung 1951 und führte dann das Amt des leitenden Organisten selber aus. Aus gesundheitlichen Gründen gab Ferdinand Schäfers Ende 1984, also nach fast 50 Jahren sein Amt auf. Lehrer Peter Lange unterstützte Ferdinand Schäfers seit 1953. Nach 1984 übernahm er das Amt federführend. Er wurde am 6.5.1990 nach 37 Jahren als Organist in einer kleinen Feierstunde von der Pfarrgemeinde verabschiedet.

Bereits seit 1984 sitzt Gudrun Tollwerth-Chudaska am Spieltisch unserer Orgel. Zunächst spielte sie unter Anleitung von Ferdinand Schäfers zwei oder drei Lieder während eines Gottesdienstes. Durch ihre Ausbildung an der Musikhochschule Detmold wuchs sie mehr und mehr in das Amt der Organistin hinein, das sie 1989/1990 hauptverantwortlich übernahm und bis heute innehat. Mitte der 80er Jahre hat auch Bernd Flöer zahlreiche Gottesdienste auf der Orgel begleitet. Seit 1987 hat ebenfalls der damalige Schulleiter Herbert Ferber aus Bökenförde häufiger die Register gezogen, zunächst in den Schulmessen, dann aber auch als Vertretung in den Gemeindemessen. Aushilfsweise kommen auch andere Organisten aus der näheren Umgebung zum Einsatz.

2.       Küsterinnen und Pfarrsekretärinnen

Am 1. Juli 1967 trat Maria Loges ihren Dienst als Seelsorgehelferin in der Pfarrgemeinde an. Pfarrer Gersmann schreibt dazu[3]:„Das Erzbischöfliche Generalvikariat hatte uns eine Hilfe für das Pfarrbüro und die Seelsorgearbeit zugesprochen, da die Vikarstelle in Bad Westernkotten nicht mehr besetzt wird. Zudem war über ein Jahr die Küsterstelle nicht besetzt gewesen, da die frühere Küsterin Frl. Gertrud Remmert aus beruflichen Gründen im Mai vergangenen Jahres gekündigt hatte. Frau Laumanns und Frau Sonntag hatten dann nach Ankunft des neuen Pastors so gut es ging den Küsterdienst versehen.“ Der Küsterdienst war vorher „über 40 Jahre hindurch von der Familie Remmert hauptamtlich und mustergültig geleitet“[4] worden.

Frau Loges erhielt im Elisabethheim ein eigenes Pfarrbüro, wo sie zunächst auch eine noch nicht vorhandene Pfarrkartei anlegte. Auch die Borromäus-Bücherei wurde von ihr neu geordnet und angelegt.

Im Mai 1973 trat Mechthild Vollmer als Pfarrsekretärin in den Dienst der Pfarrgemeinde. Sie wurde Nachfolgerin von Maria Loges, die versetzt worden war. Den Küsterdienst übernahm wieder Anna Sonntag, geboren 1.4.1912. Auch mit fast 90 Jahren versieht sie bis heute den Küsterdienst. Seit Anfang 1993 untestützt sie Christa Fortmann an den Feiertagen. Seit der Amtseinführung von Pfarrer Müller 1996 ist Frau Fortmann noch stärker in den Dienst eingebunden und kümmert sich auch um die Pflege der Kelchtücher, Altardecken, Messdienergewänder usw.

3.       Kommunionhelfer

Neben dem jeweiligen Ortspfarrer halfen zu Anfang die Vikare bei der Gottesdienstleitung und der Austeilung der hl. Kommunion mit. Am 18.8.1974 verließ als letzter Vikar Alfons Zimmer die Pfarrgemeinde. Danach standen dem amtierenden Pfarrer zumeist Subsidiare zur Seite:

Pfarrer i.R. Johannes Dröge (1. August 76 bis 2.8.78)

Pfarrer i.R. Josef Hesse (.12.1978 bis 16.3.1990)

Pfarrer i.R. Anton Maßolle (1.1.1992 bis 16.6.1994)

Pfarrer Walter Schütte (Kurseelsorger seit 7.1.1997)

Pfarrer i.R. Franz Kleimeier (ab 1.8.1997)

Über viele Jahre hat Vinzentinerpater Georg Witzel Pfarrer Gersmann bei der Leitung der Gottesdienste und der Austeilung der Kommunion unterstützt (bis 1995), ebenso Diakon Diether Hofmacher aus Lippstadt. Dieser erhielt im Juni 1985 die Ernennung zum Kurseelsorger von Bad Westernkotten. Er war bis Ende 1995 in Bad Westernkotten tätig und assistierte Pfarrer Gersmann auch in sonntäglichen Gottesdiensten und hielt häufiger die Predigt.

Seit 1974, nach dem Tod von Pfarrer i.R. Friedrich Becker, sind dann auch Kommunionhelfer nachweisbar. Die ersten vier waren:

Willy Hane, Lippstadt (ab 1974 bis etwa 1978: Schulung in Paderborn bereits am 21.3.1970)

Heinz-Martin Brüggemeier (ab 1975 bis Mitte 1998; Schulung im Februar 1985)

Friedel Erdmann (ab 1975 bis etwa 1982)

Wolfgang Marcus (1975 bis etwa 1981).

Im Herbst 1979 befaßte sich der PGR mit der Frage weiterer Kommunionhelfer. Dabei ging es auch um die Berufung von Frauen. Dazu heißt es: „Prinzipiell und aus theologischen Gründen spricht nichts dagegen, dass religiös eingestellte Frauen das Amt eines Kommunionhelfers bekleiden. Die Mehrzahl des PGR sprach sich allerdings dafür aus, mit der Berufung von Frauen in dieses Amt erst noch zu warten, weil die Gemeinde eine solche Entscheidung vielleicht nicht begrüßen würde. Die Gemeinde soll sich erst einmal an weitere männliche Kommunionhelfer gewöhnen. Nach ca. 1-2 Jahren sollen dann aber auch geeignete Frauen berufen werden. Allerdings darf hierbei die Gesamtzahl von höchstens 6 Helfern nicht überschritten werden.[5] So wurden die folgenden Herren berufen und Ende 1979 in Paderborn angemeldet. Sie nahmen im Mai 1980 an einem Vorbereitungslehrgang teil:[6]

Franz Wenner (ab Anfang 1980 bis heute)

Franz Vollmer (ab Anfang 1980 bis heute).

Einige Jahre später kam nach einem Vorbereitungswochenende am 23./24.2.1985 hinzu:

Werner Plümpe (ab Frühjahr 1985[7] bis heute).

Erst mit Amtsantritt von Pfarrer Müller am 1.2.1996 wurde die Zahl deutlich erhöht. Nach einer entsprechenden Schulung in Paderborn am 15./16.9.1996 sind die folgenden Damen und Herren beauftragt:

Mathias Knoche

Gertrud Niggenaber

Hildegard Petter

Annemarie Schröder

Meinolf Schütte

Anette Sellmann

Andreas Stillecke.

Alle sind bis heute noch tätig.

 

4.       Lektoren

Die ersten vier Kommunionhelfer (Willy Hane, Heinz-Martin Brüggemeier, Friedel Erdmann und Wolfgang Marcus) übernahmen in den Gottesdiensten auch den Lektorendienst. Dazu traten in der Zeit Pfarrer Gersmanns die jeweiligen Subsidiare sowie Pater Witzel und Diakon Diether Hofmacher.[8]

Erst mit Amtsantritt von Pfarrer Heinz Müller am 1.2.1996 wurde die Zahl der Lektoren systematisch gesteigert. Bereits am 18.3.1996 traf er sich mit 17 angehenden Lektorinnen und Lektoren im Johannes-Haus,[9] die dann auch wenige Tage später ihren Dienst aufnahmen:

Julius Aust (1996 – Mai 1998)

Marlies Brock (1996 – heute)

Maria Coböken (1996 – Oktober 1999)

Hildegard Droste (1996 – November 1997)

Dorothee Esser (1996 – heute)

Elisabeth Hollenbeck (1996 – heute)

Birgit Hoppe (1996 – Juni 1999)

Marlies Hoppe (1996 – heute)

Erwin Hülsböhmer (1996 – heute)

Karl-Heinz Koch (1996 – heute)

Ursula Kraemer (1996 – April 1998)

Paula Maerthen (1996 – März 1997)

Annette Marcus (1996 – heute)

Georg Nehring (1996 – heute)

Hildegard Petter (1996 – heute)

Egbert Schäfer (1996 – heute)

Karin Theumer (1996 – heute).

Hildegard Petter hat seit 1996 übernommen, den Einsatz der Lektoren zu koordinieren und erstellt in regelmäßigen Abständen einen Lektorenplan.

In den letzten Jahren sind als Lektoren noch hinzu gekommen:

Mirja Böhmer (ab Oktober 1998 – heute)

Jasmin Fortmann (ab Oktober 1998 – heute)

Vera Höke (ab September 2000 – heute)

Egbert Lanhenke (ab Oktober 1998 – heute)

Martina Schütte (ab November 1998 – heute)

Walter Schütte (ab November 1998 – heute)[10]

 

5.       Messdiener

In der Amtszeit von Pfarrer Becker (bis 1966)

Die Messdienerarbeit lag vor dem Konzil meistens in den Händen der Vikare, die ja nach Interesse mehr oder weniger Arbeit auf diesen Teil ihrer Arbeit verwandten. Rolf Mertens erinnert sich noch, dass – als er 1953 Messdiener wurde – Karl-Heinz Koch ganz wesentlich die Messdienerarbeit in der Hand hatte.[11] Damals blieb man etwa von der Erstkommunion im dritten Schuljahr bis zum Ende der Schulzeit nach dem 8. Schuljahr Messdiener. Rolf Mertens erinnert sich an die lateinischen Gebete, die sie damals auswendig lernen mußten, aber auch an ein Messdienerzeltlager in Hard-Ringelstein unter der Leitung von Karl-Heinz Koch, wo Wimpelklauen und Theaterspielen „Weihnachten auf dem Marktplatz“ selbstverständlich zum Programm gehörten. Als Rolf Mertens 1958 sein Messdienergewand an den Nagel hängte, war er mit einigen anderen Jugendlichen noch 5 Jahre Kollektant und durfte mit einer „schwarzen Robe“ das Kollektengeld einsammeln.

Aktive Messdienerarbeit wurde auch in der Amtszeit von Vikar Klocke (1961-63) betrieben, der sich auch um die Jungschararbeit kümmerte. Jugendarbeit war in dieser Zeit weithin Messdienerarbeit.[12]

In der Amtszeit von Pfarrer Gersmann

Pfarrer Gersmann organisierte bereits Ende der 60er Jahre Messdienerfreizeiten als Zeltlager in Hardehausen, die vom Erzbischöflichen Generalvikariat angeboten wurden. Pfarrer Gersmann hatte bereits aus seiner vorherigen Stelle in Otfingen die Messdiener nach Hardehausen geschickt. Ich kann mich als 13jähriger Messdiener noch erinnern, dass wir dort jeden Morgen Zeltbesichtigung durch die Leiter hatten: den Königswimpel bekam das Zelt, das am besten aufgeräumt war, der sog. Schweinewimpel ging an das Zelt mit dem größten Durcheinander. Durchaus aus heutiger Sicht pädagogisch fragwürdig so manche Inhalte: So wurde uns in einem Lager erzählt, dass ein Junge aus unserem Lager gekidnappt worden sei und die Kidnapper drohten, das Kind im Möhnesee zu ertränken. Ab 1971 machte das Jugendamt zur Bedingung, dass wenigsten ein erwachsener Leiter pro 10 Messdiener von der jeweiligen Gemeinde zu stellen sei. Gefunden wurde Heinz Lehmenkühler, der unter anderem mit den Messdienern Heinrich Eickmann, Ludger Schäfer, Hans-Jürgen Marcus und Heinz-Martin Brüggemeier diese Freizeit durchführte. In Hardehausen hatte Heinz Lehmenkühler auch erste Kontakte mit Georgspfadfindern, die dann zur Gründung einer Jungpfadfindergruppe Ende des Jahres führte.[13] 1972 nahmen nochmals Heinz-Lehmenkühler sowie Franz Olland mit 19 Messdienern an der Freizeit in Hardehausen teil.[14] In den Jahren darauf sind keine Messdienerfreizeiten mehr von der Gemeinde durchgeführt worden: Ab 1973 führten und führen die Pfadfinder regelmäßige Sommerlager durch und in den folgenden Jahren auch die Pfarrcaritas Ferienfreizeiten: 1974 in Melle, 1975 in Bodenwerder, 1977 in Zwiesel, 1979 in Altena/Westfalen und 1980, 81 und 82 auf der Insel Borkum.

Zum festen Programm der Messdienerarbeit bei Pfarrer Gersmann gehörte auch die alljährliche Teilnahme am Libori-Fest in Paderborn sowie ein Buchgeschenk zu Weihnachten.

Seit 1989

Von 1989 bis 1992 lag die Betreuung der Meßdiener, einschließlich dem Aufstellen der Messdienerpläne, in den Händen von Gertrud Mertens, unterstützt von Pastor Gersmann. Wichtige Höhepunkte in dieser Zeit waren:[15] 1989 eine Wochenendfahrt nach Thüringen zu Pastor Ernst Witzel, dem Bruder des Vinzentiner-Paters Georg Witzel. Hier wurden kurz nach der Maueröffnung auch die Grenzanlagen sowie der Hülfensberg besichtigt.

1990: Vom 16.bis 21. April nahmen die Messdiener Nicole Spiekermann, Claudia Brock, Volker Mertens, Dirk Spiekermann, Klaus Spiekermann, Daniel Köneke und Jan Meiswinkel mit ihrem Betreuer Rolf Mertens an der Ministrantenwallfahrt nach Rom teil. Eine von Rom mitgebrachte Wallfahrtskerze wurde unter den teilnehmenden Ortschaften weitergereicht.

1990 und 1991: je ein Messdiener-Wochenende im Vinzenz-Kolleg in Lippstadt. Schwerpunkt war jeweils die Bedeutung und der Sinn des Altardienstes.

1992: Teilnahme an der Aussendung des Altenberger Lichtes mit insgesamt 5000 Messdienern. In einer Staffette wurde das Licht als Symbol des Friedens auch nach Bad Westernkotten gebracht.

 

Seit 1993

Als Gertrud Mertens Ende 1992 ihren Dienst beendete, hat Pfarrer Gersmann Christa Fortmann und Frau Mechthild Plümpe für die Fortsetzung dieses Dienstes gewinnen können. Seit dieser Zeit unterstützte Christa Fortmann übrigens auch  Frau Sonntag im Amt des Küsterdienstes an Feiertagen. Seit 1994 zeichnet Christa Fortmann allein für die Messdienerarbeit verantwortlich, wobei sie bei Prozessionen an Fronleichnam und Lobetag immer auch Unterstützung anderer Frauen bekommt.

Ende 1993 lag die Zahl der Messdiener nur bei etwa 20. Es waren: Stephan Sellmann, Fabian Schlüter, Katharina Deimel, Hildegard Plümpe, Julia Brock, Ines Chudalla, Rafael Erdmann, Jasmin Fortmann, Anke Holtkötter, Martin Hoppe, Bernd Jasper, Dominik Lange, Jan Marcus, Lech Sebastian Nehring, Julia Schäfer, Sebastian Schäfer und Andreas Wieners sowie Ulrike und Christoph Claßen und Ralf Groene, die bis auf die drei letztgenannten auch bis zum Ende der Amtszeit von Pfarrer Gersmann und zum Teil weit darüber hinaus im Dienst blieben. In dieser Zeit fanden auch zwei Wochenenden bei Pater Witzel im Vinzenz-Kolleg statt, wo sich die Messdiener nach Herzenslust austoben konnten. Auch zwei Fahrten in Freizeitparks  – anstelle der bis dahin üblichen jährlichen Buchgeschenke – fanden in jeweils in den Herbstferien 1994 und 1995 statt.

Seit 1996

Mit dem Amtsantritt von Pfarrer Müller im Februar 1996 stieg die Zahl der Messdiener kontinuierlich an. Jeweils die Kinder eines Kommunionjahrganges werden gezielt darauf angesprochen und erhalten in den Wochen nach der Kommunion in etwa 10 besonderen Messdienerstunden eine entsprechende Vorbereitung. Mit der offiziellen Aufnahme, die meistens Ende August liegt, nehmen die neuen Messdiener ihre Aufgaben dann eigenveranwortlich wahr. Im Herbst 2000 gehörten folgende Jungen und Mädchen der Schar der Messdiener an:

Kevin Bäsler, Benjamin Behrens, Jana und Mathias Brüggenolte, Johanna Brock, Christina Busch, Carmen, Patrick und Simon Chudalla, Marcel Cramer, Ramona Dane, Achim Deimel, Teresa Deimel, Katharina Deimel, Marina Diesmeier, Stefanie Dürwald, Lukas Engel, Martha und Tobias Erdmann, Anne und Johannes Esser, Martina Falk, Maike Ferdinand, Daniel Fillmann, Maren Fischer, Jennifer und Patrick Gerling, Stephan Gerling, Teresa Grabitz, Henrik und Mareike Gudermann, Yvonne Halm, Alexander Hannis, Ingo Hanschke, Sabrina Hasel,  Hendrik Hellemeier, Hendrik Henneböhl, Vera Höke, Andre und Kai Holtkötter, Henrik und Sophie Hoppe, Gunnar Hülsböhmer, Anna und Stefan Jakobi, Bernd Jasper, Lisa Kemper, Niklas Klein, Sarah Kleintje, Felix und Jonas Klückers, Peter Koböken, Vera Köneke, Alexander Köthemann, Irena Kronenberger, Maike Lange, Marc Lindemann, Florian Linnemann, Jan Loddenkemper, Carolin und Stephanie Lüning, Jan, Andreas und Daniel Marcus, Maximilian Marks, Andre Meiswinkel, Mauro Morelli, Lech-Sebastian Nehring, Andre und Christina Niggenaber, Danielle Niggenaber, Fabian Nischak, Kerstin Öffler, Elisabeth und Hubertus Plümpe, Dennis Ponzel, Laureen Postler, Judith Rehborn, Jennifer Reimer, Ester und Imke Ruppertz, Sina Schafer, Barbara und Christina Schäfer, Johanna Schäfer, Reinhard Schäfer, Sven Schäfermeier, Jörg Schulte-Falkenstein, Kathrin Schulte, Vanessa Schwarz, Frank Sellmann, Johannes, Markus und Thomas Sellmann, Anjes Serowy, Tobias Spangemacher, Miriam Spiekermann, Ann-Jaquelin, Frederik und Marcel Thiel, Björn und Jasmin Traufetter, Dominik und Tobias Weidlich, Nadine und Sarah Wieneke, Barbara und Dorothee Wieners, Christian Wieners, Christian und Stefan Wulf.

 

Zu den Aufgaben von Christa Fortmann gehört nicht nur das Aufstellen und Verteilen der Messdienerpläne sowie die Schulung der neuen Messdiener zusammen mit Pfarrer Müller, sondern auch die Pflege der Gewänder, die übrigens von der Paramentengruppe der Frauengemeinschaft angefertigt wurden. Seit 1996 gehört auch ein jährlicher Messdienerausflug als Dankeschön für die treuen Dienste zum festen Programm der Messdienerarbeit. Dazu wird eigens eine Türkollekte abgehalten. Folgende Fahrten wurden bisher durchgeführt:

8.6.1996: Safaripark in Stuckenbrock

28.6.1997: Movie-Park in Bottrop-Kirchhellen

22.5.1998: Heidepark Soltau

5.6.1999: Phantasia-Land bei Brühl

2.6.2000: Heidepark Soltau.

In den letzten Jahren waren immer 80 – 90 Messdiener beteiligt. Der Abschluss wurde jeweils auf einem Bauernhof in Bad Westernkotten gefeiert. Drei Mal waren die Messdiener bisher auch schon im Gelsenkirchener Park-Stadion bei spannenden Bundesligaspielen: Pfarrer Müller ist engagierter Schalke-Fan!

Weihnachten und Ostern erhalten die Messdiener jeweils ein kleines Präsent. Seit Mai 1998 bringen auch einige Messdiener regelmäßig auf Kassette aufgenommene Messen zu Alten und Kranken.[16]

 

6.       Chöre

Immer mal wieder hat es in unserer Kirchengemeinde Initiativen gegeben, einen eigenen Chor zu gründen und den Chorgesang zu pflegen. Im Jahre 1987 gründete unsere Organistin, Gudrun Tollwerth-Chudaska, den Gospelchor „Singin‘ Halleluja“ und den „Kinderchor Bad Westernkotten“ und bereits am 17.12.1989 konnte erstmalig – gemeinsam mit einigen Instrumentalsolisten – ein stimmungsvolles Adventskonzert mit klassischen und neuen Advents-und Weihnachtsliedern in der Pfarrkirche veranstaltet werden. Bis 1999 wurde jedes Jahr ein solches Konzert mit viel Engagement einstudiert – eine vollbesetzte Kirche und besinnlich-heiter gestimmte Zuhörer waren der wohlverdiente Lohn. 1999 kam übrigens auch ein „Kükenchor“ der Kleinsten zum Einsatz. Weitere Höhepunkte waren 1995 die aktive Teilnahme an einer Aufführung von Hänsel und Gretel, u.a. im Münchener Leopoldstheater, im gleichen Jahr am Pfingstsonntag ein „Orgelabbruchkonzert“ und am 3.10.1997 ein Jubiläumskonzert zum 10jährigen Bestehen unter dem Titel „Best of“. „Die tiefsten Dinge des Lebens lassen sich schlecht in Worte fassen, die muss man einfach singen“, brachte Pfarrer Müller 1999 den Dank der ganzen Gemeinde auf den Punkt.

 


[1] Vgl. meinen Beitrag „Das 2. Vatikanische Konzil und seine Auswirkungen in Bad Westernkotten“

[2] Marcus, Wolfgang, Organisten an Sankt Johannes/Evgl. Bad Westernkotten, in: Festschrift zur Einweihung der neuen Speith-Orgel am Sonntag, 11.Februar 1996, hrsg. vom „Förderverein Kirchenorgel“ im Auftrag der Kath. Pfarrgemeinde St. Johannes/Evgl. Bad Westernkotten 1996, S. 18/19, daraus auch die meisten der folgenden Angaben zu den Organisten

[3] in der Pfarrchronik 1967

[4] Koch, Karl-Heinz, Zur Geschichte der Pfarrgemeinde (Bad) Westernkotten 1902 – 1987; in: Marcus, Wolfgang u.a., Bad Westernkotten. Altes Sälzerdorf am Hellweg, Lippstadt 1987, S. 304 – 318, hier S. 312

[5] zitiert nach „GiG“ 10/1979, S. 11

[6] nach schriftlicher Auskunft der Pfarrsekretärin Frau Vollmer vom 25.1.2001

[7] nach Kirchenchronik 1985

[8] vgl. den Abschnitt „Kommunionhelfer“

[9] nach Kirchenchronik 1996

[10] nach Angaben von Hildegard Petter vom 18.1.2000

[11] in einem Telefonat am 24.2.2001

[12] vgl. dazu den Beitrag zur Jugendarbeit von Walter Schütte und Karl-Heinz Koch

[13] vgl. dazu den Beitrag zur Geschichte der DPSG

[14] telefonische Auskunft von Heinz Lehmenkühler am 7.3.2001

[15] nach Aufzeichnungen von Gertrud und Rolf Mertens vom Februar 2000

[16] nach schriftlichen Angaben von Christa Fortmann vom 29.1.2001