Fredegrasstraße

Ursprünglich (1941) trug die Antoniusstraße den Namen „Am Fredegras“. Mit dem Bau der Fredegrassiedlung ab 1954 [vgl. dazu den Aufsatz „1954-94 – 40 Jahre Fredegrassiedlung„]wurde der dortigen Siedlungsstraße der Name „Fredegrasstraße“ zugespro­chen, die Straße „Am Fredegras“ in „Antoniusstraße“ abgeändert, benannt nach dem dortigen Heiligenhäuschen zu Ehren des HI. Antonius von Padua.

Der Name Fredegras bedeutet „eingefriedetes Gras“. Hier befanden sich von Alters her Gartenflächen der Dorfbewohner, die gegenüber den Weideflächen südlich und südöstlich (Bruch und Muckenbruch) durch Zäune geschützt/eingefriedet waren.

Die langgestreckte Fredegrasstraße mit ihren nach links (Osten) abzweigenden Nebenstraßen. Schön zu sehen der eindrucksvolle Grüngürtel, der den Übergang zur freien Landschaft markiert (Luftaufnahme aus einem Ballon 2004, Herbert Brauner)

Fredegrasstraße 1a

I. Zur Geschichte des Hauses und seiner Bewohner [aus den Unterlagen zum Fredegrasfest 2004]

1965 kauften Karl Flöter [*1938] und seine Frau Käthe [*1945, geborene Günther] den Bauplatz, der auf der Ecke von Fredegras- und Antoniusstraße liegt, von Helmut Flöer. Die Baugenehmigung für das zweigeschossige Wohnhaus wurde am 15.1.1969 erteilt. Am 20.4.1969 halfen beim Gießen der Sohle in Eigenleistung viele Sportkollegen mit. Die Fertigstellung des Hauses erfolgte am 15.5.1970, und am 17.6.1970 war der Einzug von Karl und Käthe Flöter gemeinsam mit ihrer Tochter Petra, die mittlerweile das Haus verlassen hat. 1971 folgte Sohn Dirk. Weiterhin wohnen heute in dem Haus: Klaus Kühn [*1939] und seine Frau Maga [*1939].

Frühere Bewohner des Hauses waren:

Horst, Elke und Claudia Bracke (15.6.1970-1975)

Heinz, Anni, Michael und Thomas Frenser (15.6.1970 – 1976, Thomas 1.7.1976 bis 1983))

Arnold und Helga Nellesen (1.12.1976-1985)

Wolfgang und Sigrid von Aspern (1.8.1983-1993)

Dieter und Heike Willuda (1.10.1993-1998)

Sonja Wrede (1.6.1998-2002)

Bereits 1988 war Käthe Flöter 25-jährige Jubelkönigin des Schützenvereins an der Seite von Anton Jütte.

Im Jahre 2001 wurde ein Gartenhaus gebaut und die Anlage des Gartens verändert.

Fredegrasstraße 1

[2007]

Fredegrasstraße 1: Mattina

Zur Geschichte des Hauses und seiner Bewohner

1952 kaufte Edeltraud Kroker, die Kriegerwitwe war, für sich und ihre Tochter Christa ein Holzhaus und ließ es als Behelfsheim auf der Parzelle Flur 2, Nr. 120, aufrichten. Einige Zeit später umbaute sie das Holzhaus mit Steinen und konnte so innen die Holzwände wieder abtragen. Die Gemeinde Westernkotten verkaufte ihr am 17.11.1953 die Parzelle, der Umbau erfolgte dann im wesentlichen im Jahre 1954. 1963 kam eine Garage hinzu. Nachdem 1990 Christa Dahlhoff geb. Kroker neue Eigentümerin geworden war, ließ sie das Haus 1993 verklinkern. 1996/97 bauten Claudia und Luigi Mattina das Haus völlig um und ergänzten einen Anbau.

Das Haus Mattina am 6.8.2007

Bis 1958 waren Hühner und Gänse vorhanden. Anschließend war die gesamte Freifläche Nutzgarten, der ab etwa 1990 mehr und mehr in eine Rasenfläche mit Freiterrasse umgewandelt wurde. Seit 1994 ersetzt eine Natursteinmauer den bis dahin vorhandenen Drahtzaun als Grundstücksbegrenzung.

 

Heutige Bewohner des Hauses

1. Claudia Mattina, geb. Dahlhoff, *1966 (seit 1987)

2. Luigi Mattina, *1966

3. Kira Mattina, *1993

4. Fabio Mattina, *1995

5. Aron Mattina, *1998

 

Frühere Bewohner des Hauses

1. Martha Becker, *1892 (1953-1968)

2. Edeltraut Kroker, *1917 (1952 – 1990)

3. Christa Dahlhoff geb. Kroker, *1941 (1952 – 1964)

4. Franz Dahlhoff, *1939 (1962 – 1964)

sowie als Mieter in den Jahren zwischen 1955 bis 1987 Frau Trompeter, Familie Klösener, Herr und Frau Urbatsch und Familie Waldemar Chudalla.

Fredegrasstraße 2

Aufnahme vom 12.8.07

Fredegrasstraße 3

[2007]

Luftbildaufnahme des Hauses Fredegrasstraße 3 nach dem letzten Umbau 1995

Zur Geschichte des Hauses Fredegrasstraße 3 und seiner Bewohner

Vor dem Bau des Hauses Fredegrasstraße 3

Am 12. Februar 1952 beschloss der Gemeinderat von Westernkotten, das gemeindeeigene Fredegras einer Wohnbebauung zuzuführen. Bereits am 24. April genehmigte der Rat dazu den Entwurf eines Bebauungs- und Ausbauplanes [Fredegrasfestschrift S. 7]. Hier im Fredegras sollten meine Eltern alsbald ihr neues Haus errichten.

Am 8.2.1953 wurde der Satzungsbeschluss für das Fredegrassiedlungsgebiet getätigt. [Protokollbuch der Gemeinde S. 42] Anschließend fand die Vermessung statt. Am 9. Juni 1953 genehmigte der Gemeinderat diesen neuen Katasterplan, der 1 Wohnstelle für Frau Kroker, 8 Stellen für die Errichtung von landwirtschaftlichen Nebenerwerbsstellen und 41 Bauplätze für sonstige Siedlererwerber aus Westernkotten auswies. Weiterhin beschloss der Rat die Zuweisung der Grundstücke.

Wohl Anfang 1953 hatten mein Vater Wolfgang Marcus und meine Mutter Hildegard Niggenaber auch einen Antrag auf ein Baugrundstück in der Fredegrassiedlung gestellt.

Obwohl sie erst am  9.6.1954 geheiratet haben, stand zu dem Zeitpunkt schon fest, dass sie ihr Leben gemeinsam gestalten wollten.

Mit Datum vom 29. Juli 1953 erhielten sie eine Bescheinigung der Gemeinde, unterschrieben von Bürgermeister Aloys Merschmann, die die grundsätzliche Bereitschaft zur Veräußerung der Parzelle 168, groß 9 a 38 qm, zum Ausdruck brachte [Bauakte].Die Bescheinigung wurde erteilt, um Darlehensanträge und Bauanträge zu erstellen. Der Kaufvertrag sollte erst erfolgen, wenn die Gemeinde anhand einer Darlehenszuweisung sicher sein konnte, dass meine Eltern auch in der Lage waren, das Bauvorhaben zu verwirklichen.

Am 13.August 1953 reichte mein Vater den von Engelbert Springmeier entwickelten Bauantrag in Lippstadt ein. Die Baubeschreibung [Bauakte] enthält anschaulich die verwendeten Materialien und entsprechende Begründungen. Die Baugenehmigung, der sog. Bauschein, datiert vom 11. September 1953.

Am 9. November 1953 taucht unsere Familie dann wohl zum ersten Mal in einem Protokollbuch der Gemeinde Westernkotten auf, als der Gemeinderat die Veräußerung eines Grundstückes an „den Kaufmann Wolfgang Marcus“ genehmigte. – Allerdings nennt das Protokollbuch eine andere Parzelle!

In der Westernkötter Schule wurde dann am Dienstag, dem 13.12.1953, der Kaufvertrag abgeschlossen [Bauakte].

Der Bau des Hauses 1954

Die Auflassung des Grundstücks erfolgte vor dem Notar Engelbert Ademmer in Erwitte am 11. Januar 1954. Dann ging es ans Bauen.

Einzug 1954, die ersten Jahre

Aus der Fertigbauabnahme [„Gebrauchsabnahmeschein“ in der Bauakte] vom 2.9.1954 geht hervor, dass das Haus am 25.6.1954, also 14  Tage nach der Hochzeit meiner Eltern, bezogen wurde. Allerdings erinnert sich mein Vater noch gut, dass er und meine Mutter bereits in der Nacht nach der Hochzeitsfeier am 9.6.54 zu Fuß über den Schützenplatz zu ihrem neuen Haus marschiert sind, um es in Beschlag zu nehmen.

Das Haus Fredegras 3 kurz nach der Fertigstellung

Meine Oma, Maria Dicke, zog mit in das neue Haus.

Kurze Zeit später ist auch Grete Sievering mit ihrem Mann, einem Bruder meines Patenonkels Franz Sievering, in unser Haus eingezogen. Das junge Paar stand vor einem Wohnungswechsel, da aber die neue Wohnung in Hilden noch nicht bezugsfertig war, fanden sie bei uns in der 1. Etage Unterkunft, wo sie sich die Räume mit meiner Oma Maria Marcus teilten. Im August wurde ihr Sohn Alfred geboren. Sein Kinderbettchen stand bei Oma Marcus im kleinen Wohnzimmer. [Mtlg. v. Grete Sievering vom 10.4.1997]

Am 18. November wurde ich als erstes Kind geboren, donnerstags gegen 18 Uhr auf dem Sofa, das einst in unserer heutigen Küche stand. Mein Vater hat den Geburtsvorgang auf der Treppe zum Obergeschoß verbracht, während Dr. Tappeser und die Hebamme, Frau Majewski, bei meiner Mutter waren.

Leider habe ich meine Oma nicht mehr bewusst kennen gelernt. Bereits gut 4 Wochen später, am 23. Dezember 1955, ist sie verstorben.

1956

In diesem Jahr haben meine Eltern wohl den Sohn Udo des gefallenen Bruders Josef einige Zeit in Pflege und bei uns wohnen gehabt. Die Kriegerwitwe Elfriede Marcus geb. Kramme wohnte damals mit ihren drei Kindern Dieter, Norbert und Udo in Weckinghausen. [Mtlg. v. Margarete Spiekermann am 29.3.97]

Etwa ab diesem Jahr hat dann die Familie Sellerberg bei uns zur Miete gewohnt. Frau Sellerberg nannten wir Kinder immer „Tanti“. In unserem Haus sind die Sellerberg-Kinder Helmut (ca. 1958) und Elisabeth (ca. 1960) geboren.

1958

Am 9. Januar kam dann endlich das lang ersehnte zweite Kind der Familie Marcus, mein Bruder Hans-Jürgen, zur Welt.

Erste Hauserweiterung 1961

Zum ersten Mal wurde in diesem Jahr eine Erweiterung unseres Hauses durch den Bau der Garage mit Abstellraum (heute Fahrradraum) an der Nordgrenze des Grundstücks zum Nachbarn Leonhardt hin und eine Verbindungswand zwischen Garage und Wohnhaus durchgeführt. Die Bauzeichnungen fertigte Architekt Hubert Westerfeld im Juli, die Baugenehmigung erfolgte am 21.9.61. Die Baukosten wurden damals von Herrn Westerfeld mit 2.230 DM berechnet.

Ich erinnere mich noch gut an die „Bullaugen“ in der oben genannten Verbindungswand, die mit einem schmiedeeisernen Gitter dekoriert waren. Hinter der Wand standen entlang der Hauswand zwei Sauerkirschbäume und mitten drin ein Birnbaum, der später (1964) hinter das Haus gepflanzt wurde, wo er noch viele Jahrzehnte stand. Wir Kinder haben in dieser Nische zwischen Haus und Garage viel gespielt.

Kurgäste

Etwa von 1962 bis 1965 haben wir im Haus Kurgäste gehabt, sie waren in zwei Doppelzimmern und einem Einzelzimmer untergebracht. Ihre Zimmer wurden eingerichtet, nachdem die Familie Sellerberg ausgezogen war.

Zweite Erweiterung 1964

Zum zweiten Mal stand eine Erweiterung unseres Hauses an, und zwar durch die Errichtung eines Anbaus zwischen Garage und Wohnhaus. Die Zeichnungen dazu fertigte Architekt Heinrich Rinsche aus Anröchte im Juni, die Baugenehmigung datiert vom 28.9.64.

Durch den Anbau entstanden zwei Zimmer und dazwischen ein kleiner Vorratsraum. Auf dem gesamten Anbau mit einer Fläche von 10,05 m x 3,54 m entstand ein Balkon. Zu begehen war er durch eine Tür, die anstelle des Dachflächenfensters in das Kurgastfrühstückszimmer (heute Treppenhaus zum Dachbodenbereich) eingebaut wurde. Nach hinten war eine Terrasse mit Treppenzugang vom hinteren Anbauzimmer vorgesehen.

Die Rohbauabnahme für den Anbau vom 12.3.65 ermittelte einige Mängel; so wurde die Kellerdecke durch zusätzliche Trennwände belastet. Dazu war ein zusätzlicher statischer Nachweis erforderlich. –

Am 21.Dezember 1965 wurde mein zweiter Bruder, Rainer, geboren.

Erneute Vermietung

Nachdem wir die Unterbringung von Kurgästen ca. 1965 beendet hatten, wurde die erste Etage wieder vermietet, und zwar an das Ehepaar Siegrid und Hermann Thiebes.

Zentralheizung 1968/69 eingebaut

Durch Architekt Heinrich Rinsche beantragten meine Eltern im Oktober 1968 den Einbau einer zentralen Koksheizung, später umgestellt auf eine Ölheizung mit 5 Tanks á 1000 Liter. Die Schlussabnahme erfolgte ohne Beanstandungen am 9.10.1969.-

Tod meines Bruders Rainer 1970

Nach langer, schwerer Krankheit verstarb am 2. Januar 1970 unser kleiner Rainer. Er hat nie laufen und sprechen gelernt. Ich erinnere mich noch gut, wie er in einem Sessel gesessen hat, ein Stuhl davor, damit er nicht herausrutschte.

Für uns Kinder war es schon sehr schlimm, aber für meine Eltern war es ein kaum zu ersetzender Verlust.

Neue Mieter

Am 16.März 1972 begann für unser Haus in der Fredegrasstraße eine neue Ära: das Ehepaar Josefine und Wilhelm Scholle zog bei uns in die obere Etage ein. Nach meinem Tagebuch habe ich nachmittags 4 Stunden beim Einräumen geholfen. Frau Scholle war eine geborene Korf, und ich glaube, dass der Kontakt mit Schollen über unsere Nachbarin Magdalene Holtkötter geb. Korf zustande gekommen war.

Frau Scholle, geboren 1899, verstarb aber bereits am 4. September, und von da an hat „Opa Scholle“, wie wir ihn nannten, die Wohnung oben allein bewohnt. Er starb 1983.

1975: Bau einer zweiten Garage, Verlegung des Haupteingangs

Im Jahr 1975 verwirklichten meine Eltern eine weitere große Baumaßnahme an ihrem/unserem Haus. Schon lange wollte besonders meine Mutter, dass eine zweite Garage errichtet wurde, und zwar an der südlichen Grundstücksgrenze zu Erdmanns hin. Dazu war es nötig, den Hauseingang zu verlegen und die mit Bossen verkleidete, außen liegende Treppe abzubrechen. Besonders meine Mutter hat diese Maßnahme mit Tatkraft und Energie vorangetrieben. Der Bauantrag datiert vom 18. April 1975,  die Baugenehmigung vom 16.5.75. Ausführende Baufirma war die Firma Eugen Grothe aus Anröchte, die Firma meines Onkels und meiner Tante. Durch die weiter nach hinten verlegte Garage ergab sich die Möglichkeit, einen Torbogendurchgang zum Garten zu schaffen. Erst in den 80er Jahren haben wir ihn mit einer schmiedeeisernen Tür ausgefüllt, als unser Sohn Andreas die „Fluchtmöglichkeiten“ entdeckte.

Die Schlussabnahme für die 2. Garage, den neuen Eingang und das Vordach über dem Eingang fand am 26.7.76 statt.

1977: Tod meiner Mutter Hildegard Marcus

Am 8. September verstarb meine Mutter 51-jährig nach kurzer schwerer Krankheit. Unser Haus war damit in mehrfachem Sinne leer geworden.

Verlobung 1980; Referendarzeit von 1980 bis 1982

Am 11.Oktober 1980 fand meine Verlobung mit Annette Becker statt.

Meine Frau Annette Becker wurde am 20.Februar 1958 als zweites Kind meiner Schwiegereltern Anton Becker und Aloysia Stepen geboren. Die Vorfahren der Beckers stammen aus Lippstadt bzw. Esbeck. Die Familie Stepen stammt – soweit ich es zurückverfolgt habe – aus Langeneicke, heute Ortsteil von Geseke. Ein Zweig der Vorfahren meiner Schwiegermutter, die Linie Meixner, stammt aus Watterbach in Bayern, Bezirksamt Miltenberg.

Meine Schwiegereltern Anton Becker und Aloysia Stepen hatten Anfang der 1970er Jahre einen Bauplatz in der Antoniusstraße 50 in Bad Westernkotten gekauft und haben dann ihr jetziges Haus dort errichtet. Es ist ein Doppelhaus, dessen zweite Hälfte die Schwester meiner Schwiegermutter, Marianne Stepen, mit ihrem Mann Siegfried Leibiger gebaut haben.

Im November 1973 sind meine Schwiegereltern mit ihren Kindern Angelika, *20.5.1955, und Annette von der Bökenförder Straße in Lippstadt in ihr neues Haus nach Bad Westernkotten umgezogen.

Hochzeit 1982; Eheschließung und Auszug meines Vaters

Am 16. April 1982 fand unsere standesamtliche Hochzeit statt, eine Woche später, am Georgstag der Pfadfinder, die kirchliche Trauung. Seitdem wohnt meine Frau Annette auch hier im Fredegras.

Bereits zwei Monate vorher hatte mein Vater Maria Adämmer geborene Merschmann geheiratet und war in die Schützenstraße umgezogen, so dass in dieser Zeit nur Annette und ich sowie oben Herr Scholle im Haus wohnten.

Die 1980er Jahre

Am 21. März 1983 kam unser Jan zur Welt. Ende des Jahres verstarb Opa Scholle.

Am 29. März 1986, Karsamstag um 22.57 Uhr, wurde unser zweiter Sohn, Andreas, geboren. Im Mai 1986 wurde unser Vorgarten neu gestaltet: Elke Beste und ihr späterer Mann, Thomas Kopf, hatten die Gestaltung übernommen. Ich erinnere mich noch, dass es stark geregnet hat und ich die Kalksteine mit dem eigenen Auto aus einem Steinbruch geholt habe.

Im Mai 1987 erreichte uns im Fredegras nun endlich auch die große weite Welt: Firma Büttner verlegte Glasfaserkabel für Kabelfernsehen!

Mitten im Sommer 1988, am 7.7., wurde unser Daniel geboren, donnerstags um 19.57 Uhr! Die Taufe fand am 18. September statt.

Mit Wirkung vom 7.4.1989 wurde mir das Haus Fredegrasstraße 3 von meinem Vater übertragen.

1994

Auch in diesem Jahr standen in unserem Haus umfangreiche Renovierungen an: So haben Annette und ich am 22.1. das Spielzimmer der Kinder, das zur Straße liegende Zimmer des Anbaus, völlig ausgeräumt. Die Kinder spielten mehr und mehr oben in ihren Zimmern, und so hatte sich Annettes Idee durchgesetzt, dass im bisherigen Spielzimmer mein neues Arbeitszimmer entstehen sollte: Und mein bisheriges Arbeitszimmer, das hintere Zimmer des Anbaus mit der Treppe zur Terrasse, sollte zu einem kleinen Wohnzimmer werden, dem „blauen Salon“, wegen des blauen Teppichbodens.

6.8.: Fest zum 40jährigen Bestehen der Fredegrassiedlung.

1995: Um- und Ausbau des Hauses

Nach unserem Familienurlaub in Ischgl in Tirol vom 18. bis 31. Juli waren wir gut gestärkt, um eine große Umbaumaßnahme an unserem Haus in Angriff zu nehmen, die Aufstockung des Balkons und den Ausbau des Dachbodens durch die Installation einer festen Treppe anstelle der vorhandenen Zugleiter – hauptsächlich, um ein weiteres Kinderzimmer zu bekommen.

Am 23.3. hatten wir bereits den Bauantrag über Architekt Wieneke gestellt, am 12.5. die Baugenehmigung bekommen.

Am 4. August begannen die Arbeiten mit dem Entfernen des Efeus im Bereich des Balkons, dem Abstemmen des Flachdachüberstandes und dem Abschlagen des hinteren Schornsteins.

Vom 21. bis 23. August waren dann die Maurer der Firma Grothe, an der Spitze Udo Merten, aktiv. Bis der Dachstuhl errichtet werden konnte, verging dann allerdings noch ein regenreicher Monat, der uns alle Mühe abverlangte, das nun zum Teil offen gestemmte Flachdach dicht zu halten. Am 28. September konnten wir mit den Leuten der Firma Roreger, Anröchte, Richtfest feiern. Die Dachdecker der Firma Wieneke, die auch das Hauptdach neu eindeckten, waren vom 26.9. mit kleineren Unterbrechungen bis 19. 10. im Einsatz. Das Ausmauern des neuen Giebels und des Dachstuhls erfolgte vom 4. – 6.10. Bei den anderen Gewerken ist noch besonders das Anbringen von Rigipswänden und -verkleidungen durch Herrn Torsten Block, zum Teil mit seinem Gehilfen Johann, zu nennen, das ab 22. November erfolgte, das Verputzen (innen) durch Firma Grothe (Eduard und Wassili) und das Anbringen der Treppe zum Dachboden durch HGM am Mittwoch, 20. Dezember. Die Rohbauabnahme erfolgte am 5. Dezember, und bis Weihnachten war alles fertig bis auf die Tapeten und den Teppich für das neue große Zimmer auf dem ehemaligen Balkon, die Loggia-Fliesen und Türen und Tapeten auf dem Dachboden.

Die neue Tischtennisplatte zu Weihnachten konnte schon im vorderen Dachbodenzimmer aufgestellt werden, nach hinten entstand das „Playmobil-Zimmer“. Später änderte sich die Nutzung durch die veränderten Interessen der Kinder: das frühere „Playmobil-Zimmer“ wurde zum „Schwarze-Auge-Zimmer“, das vordere obere Zimmer zum „Gitarrenzimmer“ und das Gästezimmer oben zum „Computer-Zimmer“. Alle drei Räume wurden auch als Party-Raum und für Übernachtungen genutzt.

1996: Umzug innerhalb des Hauses

Nach dem Tapezieren des großen Zimmers im Bereich des ehemaligen Balkons durch Josef  Tenwinkel, das unser Elternschlafzimmer werden sollte, konnten wir am 5. Januar endlich umziehen. In 13 Stunden Arbeit haben wir alle Möbel herübertransportiert und wieder aufgebaut! Daniel sollte unser Zimmer oben gleich rechts bekommen.

Nun hatten alle drei Kinder ein eigenes Zimmer, was so lange ersehnt worden war. Aber als dann jeder in seinem Zimmer schlafen sollte, jammerten Andreas und Daniel, dass sie sich doch so gut verstehen würden und deshalb auch weiter in einem Zimmer zusammen bleiben wollten…

Anfang Februar habe ich dann Jans und Andreas‘ Zimmer in drei Tagen tapeziert. In den Osterferien habe ich dann das neue Dachbodenzimmer tapeziert und mit Teppichboden ausgestattet, so dass es seitdem als Gäste- und Computerzimmer dient. Erste Gäste hier waren Frank Lehmann aus Aken und Hans-Jürgen, der am Vorabend des Fronleichnamstages plötzlich mit dem Fahrrad von Hildesheim (!) hier auftauchte.

Lorenz Leonhardt hat dann im April die Loggia gefliest und Herr Block am 23.3. die neuen Türen in Eiche hell in der ersten Etage eingesetzt. Am 6.Mai putzte eine Kolonne der Firma Grothe noch die Außenwände des neuen Anbaus.

2004: Neue Gasheizung, Jan zieht aus

Im April 2004 wurde der Gasanschluss ins Haus gelegt, im Mai die Ölheizung ausgebaut und durch eine Gasheizung ersetzt.

Im Herbst 2004 ist dann unser ältester Sohn Jan nach Konstanz gezogen, um dort das Studium der Politologie und Verwaltungswissenschaften zu beginnen. Seitdem wohnen wir, bis auf einige Wochen in den Semesterferien, nur noch mit vier Personen in unserem Haus.

2005: Neue Einfahrten

Im Juli 2005 haben wir beide Einfahrten neu gestaltet, und zwar mit großen „altstadtfarbenen“ Pflastersteinen. Der Zaun zum Nachbargrundstück Erdmann wurde durch eine niedrige Mauer und ein Buchsbaumbeet ersetzt.

2006: Auszug der anderen Kinder

Am Schützenfest 2006 erlebte unser Haus einen großen Tag, marschierte doch das ganze Schützenbataillon hier auf, um mir als Ortsvorsteher sowie Pfarrer Westermann und Pastor Jäger ein Ständchen zu bringen.

Im September sind dann auch Andreas und Daniel ausgezogen; Andreas nahm sein Studium „Klassische Gitarre“ in Münster auf, Daniel führte es nach Minsk, wo er seitdem seinen Zivildienst bei „Aktion Sühnezeichen Friedensdienste“ in einem Behindertenheim ableistet.

Seit dieser Zeit wohnen nur noch Annette und ich dauerhaft in unserem Haus, aber die Kinderzimmer sind noch vorhanden, und wir freuen uns immer, wenn einer der Jungen für ein paar Tage nach Hause kommt.

Fredegrasstraße 4

Das Haus Leonhardt am 6.8.2007

Fredegrasstraße 5

[2007]

I. Zur Geschichte des Hauses und seiner Bewohner [aus den Unterlagen zum Fredegrasfest 1994 und eigenen Ergänzungen; Stand: 8/2007]

Das Haus wurde von den Eheleuten Anton Spiekermann [*25.6.1912] und seiner Frau Margarete [*14.5.1921] in den Jahren 1954/55 errichtet. Beim Einzug im Juni 1955 waren auch ihre beiden Töchter Margret und Christa [*1950] mit dabei. Als Mieter wohnten von 1955 bis 1962 Friseur Hugo Schulte und seine Frau Frieder im Haus.

Margret verließ nach ihrer Heirat das Haus und zog 1971 nach Dedinghausen. Christa Spiekermann heiratete 1974 Jochen Vogt. Sie bekamen im Haus eine gemeinsame Wohnung. 1975 wurde ihr Sohn Stefan geboren.

Heute wohnen noch Christa und Stefan Vogt in diesem Haus.

Fredegrasstraße 6

[2004]

Monika Hovemann, geboren 1943 und heute in der Straße Zur Flachsröte 6 wohnend, hat 2004 den folgenden Text geschrieben:

Meine Mutter, Frau Horn, wohnte bis 1955 noch in ihrem elterlichen Haus Thiemeier, Osterbachstraße. Mein Vater war vermisst und sie stand mit mir allein. Da ihr Bruder inzwischen verheiratet war und Kinder hatte, wurde es zu eng. Was machen? Im Fredegras wurden von der Gemeinde für sage und schreibe 1,– DM pro qm Bauplätze verkauft. Ihre Geschwister ermunterten sie, doch zu bauen. Es wurde ein Hausbau mit viel Sorgen und Mühen. Wie es damals war, wurde die Baugrube noch per Hand ausgehoben. Selbst an der Mischmaschine war meine Mutter im Einsatz. 1954 begannen die Bauarbeiten und im März 1955 war der Einzug. Zwei Zimmer ein Bad für uns unten und oben wurde vermietet. Aus dem Gemüsegarten wurden Erdbeeren verkauft. In den 60er Jahren wurde das dritte Zimmer mit Kurgästen belegt. Man kann es sich heute nicht mehr vorstellen. Diese Gäste schliefen nur bei uns, beköstigt, samt Frühstück, wurden sie bei Lünings, die damals mit der Pension begannen. Ja, ich erinnere mich noch genau. Es gab einen Kurgast, der Schreiner war. Er zimmerte meiner Mutter aus Holzdielen eine Gartenbank. Diese Bank kann von manchen schönen und lustigen Feierabendstunden bei einem Gläschen Bier und mit den Nachbarn erzählen.

Was ich noch besonders erwähnen möchte, dass unsere Nachbarn meiner Mutter immer hilfsbereit zur Seite standen, falls eine „Männerarbeit“ zu erledigen war.

Im Jahre 1966 heiratete ich und die Familie wurde 1969 und 1972 erweitert. 1966 wurde eine Garage bebaut, 1969 erfolgte der Anbau von zwei Zimmern und einer Terrasse.

Bis 1979 haben wir eine schöne Zeit im Fredegras verlebt. Dann entschlossen wir uns, ein Eigenheim in der Flachsröte zu bauen und nahmen meine Mutter mit. Seither ist das Haus im Fredegras vermietet. Aber sie sagt heute noch: „Im Fredegras war es eine schöne Zeit“.

Bewohner des Hauses von 1955-heute [Stand: 8/2007]

Josefine Horn 21.3.1955-30.4.1979

Monika Hovemann geb. Horn 21.3.1955-30.4.1979

Gertrud Amler 1.4.1955-April 1965

Helmut Amler 1.4.1955-April 1965

Heinz Hovemann [*1936] 6.7.1966-30.4.1979

Rainer Hovemann 1969-30.4.1979

Birgit Hovemann 1972-30.4.1979

Dr. Wladimir Wanic (Pl) 1.4.1979-März 2002

Josef, Margot, Jürgen und Norbert Thiel 1.5.1979 bis ca. 2006

Jens Ewen 1.8.2002- ?

Michael Schmitt ca. 2006 bis heute

Herbert und Edeltraut Stettes 2006 – ?

Fredegrasstraße 7

[aus den Unterlagen zum 50-jährigen Bestehen der Fredegrassiedlung 2004]

Zur Geschichte des Hauses und seiner Bewohner

Das Haus wurde 1956/1957 errichtet, und zwar von Hubert Kerkhoff [*1926] und seiner Frau Magdalene geb. Grüne [*1931]. Die Baugenehmigung wurde am 4.7.1955 unter der Nummer 279/55 erteilt. Baubeginn war der 3. November 1956. Die Fertigstellung des Gebäudes erfolgte am 24.10.1957. Ein besonderes Erlebnis beim Hausbau war die Tatsache, dass der Kamin zunächst nicht zog. Nach längerer Suche stellte sich heraus, dass sich im Kamin ein Vogel eingenistet hatte.

Die ersten Bewohner zogen am 1.10.1957 ein. Neben den Kindern Hubert [*1959] und Siegrid wohnten zwischenzeitlich [Hubert bis Mai 1985] noch die folgenden Personen im Haus: Familie Nickschuß (2 Erwachsene mit Kind), Familie Erich Klösener (2 Personen mit einem Kind), Ehepaar Bökenkamp, Ehepaar Luhmann und Ehepaar Franz. Heute wohnt neben dem Ehepaar Kerkhoff noch ihr Enkelkind Thomas [*1985] im Haus.

Wichtige Umbauten und Veränderungen im Haus und Aussenbereich waren:

1957-1970 wurden Hauskaninchen gehalten; 1958: Fremdenzimmer mit Kurgästen belegt; 1964: Errichtung eines Anbaus mit Keller, Zimmer und Terrasse; 1964: Garage gebaut; 4.3.1965: Zentralheizung; 1981: Anlegung eines Fischteichs; 1983: Bau eines Gerätehauses im Garten; 1992: Anbau/Aufstockung; 1994: Erweiterung der Pension.

Schöne Erinnerungen

Die Geburtstage von Oma Grüne wurden jährlich gefeiert. Der letzte Geburtstag, ihr 85., war 1975 mit Gratulation des Ortsvorstehers Alfred Beste und durch Josef Kerkhoff.

1979 zur Silberhochzeit brachte der Männergesangverein ein Ständchen. Alle Nachbarn und Sänger feierten anschließend tüchtig in der Kellerbar. Frau Magdalene Jesse sorgte mit Witz und Gesang immer für Frohsinn in gemütlicher Runde.

Des abends wurde in der Fredegrassiedlung viel Federball gespielt, Kinder liefen Rollschuhe und die Männer tranken ein kühles Bier.

Die Mitglieder des Männergesangvereins aus dem Fredegras, Anton Spiekermann, Hubert Kerkhoff, Joachim Kaesler sen., Oskar Labus, Willi Köster und Gerd Piechotta brachten nach der Probe auf dem Heimweg abwechselnd Ständchen unter den Schlafzimmerfenstern der Ehefrauen, anschließend wurden Spiegeleier gebraten.

Haus- und Straßenansichten

Haus und Bewohner

Fredegrasstraße 8

I. Zur Geschichte des Hauses und seiner Bewohner [Stand: (8/2007]

Das Haus wurde von Johannes Maßolle [*24.10.1924, +11.1.2006; Angaben auf dem Totenzettel] und seiner Frau Maria [*1925] errichtet. Ihre Kinder Waltraud und Ulrich haben schon vor Jahren geheiratet und das Haus verlassen.

 

Fredegrasstraße 9

I. Zur Geschichte des Hauses und seiner Bewohner [aus den Unterlagen zum Fredegrasfest 2004 und 1994]

Das Haus wurde 1955/56 errichtet, und zwar von der Witwe Magdalene Jesse, die gemeinsam mit ihrem Sohn Paul hier 1956 einzog. In die obere Wohnung zog das Ehepaar Peter [*7.7.1915] und Albertine Lange [*6.5.1924] mit ihren Kindern Maria [*1952] und Peter [*1953]. 1959 wurde ihr Sohn Thomas geboren.

Die Familie Lange zog 1966 aus, nachdem sie an der Antoniusstraße ein eigenes Haus errichtet hatte. Nachmieter wurde das Ehepaar Werner und Cilly Tigges mit ihren Kindern. Ab 15.12.1993 wohnte hier noch das Ehepaar Horst [*1938] und Sigrid [*1939] Kruse.

Als Magdalene Jesse starb, kaufte die Familie Wiesner das Objekt.

Fredegrasstraße 10

I. Zur Geschichte des Hauses und seiner Bewohner [aus den Unterlagen zum Fredegrasfest 1994 und persönlichen Kenntnissen; Stand: 8/2007]

Das Haus wurde 1957/1958 errichtet, und zwar von den Eheleuten Anna [*29.9.1912] und … Schmidt. Im April 1958 zogen sie mit ihrer Tochter Agnes [*1938] in das neue Haus ein. 1977 wurde ein Anbau errichtet.

1962 heiratete Agnes den Franz Brunnert [*1938]. Die Eheleute fanden im Haus eine gemeinsame Wohnung. 1964 wurde ihr Sohn Ralf, 1970 ihr Sohn Stefan geboren. Als Meter ist noch Frau Riegel genannt.

Heute wohnen im Haus darüber hinaus noch die Frau von Stefan Brunnert, Simone, sowie ihre Kinder Michele, Jaqueline und Marcel.

Fredegrasstraße 11

I. Zur Geschichte des Hauses und seiner Bewohner [aus den Unterlagen zum Fredegrasjubiläum 2004]

Das Haus wurde 1954-1956 von den Eheleuten Heinrich Peitz, geboren 16.3.1908, bis dahin wohnhaft Weringhauser Straße 5 und als Schmied tätig, und seiner Frau Anna, geboren 11.8.1911, errichtet. Die Baugenehmigung datiert vom 23.7.1954. Das gesamte Erdreich für den Keller wurde von Hand mit Hacke und Spaten ausgehoben. 1956 erfolgte der Einzug der ersten Bewohner. Seitdem haben die folgenden Personen im Haus gewohnt:

Heinrich Peitz (1956-+2.7.1989)

Anna Peitz (1956-+28.8.2000)

Ihre Kinder: Helga, geb. 1937 (1956-1958), Heinz, geb. 1943 (1956-heute), Annemarie, geb. 1945 (1956-1971) und Ingeborg, geb. 1947 (1956-1968).

Familie Schmattlach (ca.1958-ca.1961)

Seit 1967 bis heuteSieglinde Peitz, die Frau von Heinz, sowie ihre Kinder Daniela (1972-ca.1990) und Birgit (1976-ca.1995).

Im Laufe der Jahre gab es zahlreiche Um- und Ausbauten am Haus. Die wichtigsten waren: 1967: Anbau einer Küche im Erdgeschoss und eines Balkons oben; 1974: Anbau einer Garage; 1977: Ausbau des Balkons zur Küche; ca. 1979: Haus verklinkert; 1992: Neues Dach; 2001: komplette Sanierung der Wohnung im EG. Außen wurde ca. 1970 die Hälfte des Nutzgartens als Rasen- und Zierfläche umgestaltet, 1990 legte man Verbundsteine vor dem Haus.

Aufnahme des Hauses September 2007

Fredegrasstraße 12

I. Zur Geschichte des Hauses und seiner Bewohner [aus den Unterlagen des Fredegrasfestes 1994 und 2004, ergänzt durch eigene Kenntnisse; Stand: 8/2007]

Das Haus wurde in den Jahren 1955 und 1956 durch Max Schnee [*14.2.1902, +2.12.1972] und seiner Frau Klara [*23.8.1909, +11.7.1983] errichtet. Am 1.6.1956 zogen sie mit ihren Kindern Günther [*1935] und Werner [*1940] in das neue Haus ein.

1959 verheiratete sich Günther Schnee mit Margarete [*1936] und sie bezogen im Haus eine gemeinsame Wohnung. 1962 wurde ihre Tochter Gabriele geboren, 1967 Beate. 1966 war Bruder Werner ausgezogen.

Im Jahr 1971, ein Jahr vor dem Tod von Max Schnee, erfolgte der Eigentümerwechsel.

Wichtige Baumaßnahmen aus der folgenden Zeit in tabellarischer Form:

1972: Anlegung eines Anbaus mit Balkon

1989: Überbauung des Balkons, Dach neu gedeckt, Giebel verschiefert, Haus verklinkert

1990 heiratete Tochter Beate und zog nach Erwitte an den Jägerpfad [Mackenberg]. Nachdem Gabriele Werner Kaiping geheiratet hatte und 1988 ihr Sohn Fabian geboren wurde, zogen die drei am 1.12.1990 in das Haus an der Fredegrasstraße.

Heute wohnen im Haus:

Margret und Günther Schnee

Gabriele Chudaska geb. Schnee

Fabian Kaiping, ihr Sohn aus erster Ehe.

Fredegrasstraße 13

[9/2007; aus den Unterlagen zum Fredegrasfest 2004]

Bau des Hauses

Die Baugenehmigung für das Haus erhielten Willi Becker [*23.1.1912, +19.6.1994] und seine Frau Margarete [*1919] am 2.12.1957. Am 31.12.1958 konnten sie freudestrahlend mit ihren Kindern Willi [*1952] und Klaus [*1955] sowie Oma Hedwig Lorek [*26.5.1897, +9.9.1983] in das neue Haus einziehen.

Mieter im Haus waren

Paul und Klara Strauch mit ihrem 1957 geborenen Sohn Paul 1960-1962

Gerhard und Lotte Hermann mit ihrer 1957 geborenen Tochter Karin 1961-1963

Karl und Hedwig Altmann 1962-1972.

Wichtige Veränderungen am und im Haus

1960    Errichtung eines Stallgebäudes im Garten

1971    Einbau der Heizung

70/71   Anbau im Erdgeschoss

1975     Anbau einer Doppelgarage

1982      Aufstockung des Anbaus (1.OG)

Heutige Bewohner des Hauses

Willi Becker [*1952]

Karin Becker, seine Frau [*1955, eingezogen 1988]

Sohn Carsten [*1989]

Tochter Sandra [*1991]

Fredegrasstraße 14

[2007]

Das Haus gehört Franz Roderfeld, der in Süddeutschland wohnt. Das Haus steht seit Jahrzehnten leer. Der äußere Eindruck gibt immer wieder Anlass für Beschwerden.

Fredegrasstraße 15

[9/2007]

Das Haus wurde etwa 1957 errichtet. Als die Familie Keblat ein neues Haus in der Straße Zur Flachsröte errichtet hatte, wurde es verkauft. Lange Zeit diente es als Gebäude des Seniorenheims „Tanneneck“. Seit Anfang August 2007 steht es leer.

Fredegrasstraße 16

Das Haus Brachmann, Fredegrasstraße 16, am 6.8.2007

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