Ostwall

Der Name Ostwall wurde 1941 vergeben. Hier befand sich die Siedlungsgrenze des Ortes zum Westernkötter Bruch hin.

Ostwall 1

 

Ostwall 2

[8/2007]

Das Haus Hasel bildet das Eckhaus im Winkel von Ostwall und Osterbachstraße unmittelbar südlich der Antoniuslinde.

Hier wohnen heute Franz-Josef und Gisela Hasel mit ihrer Tochter Sabrina.

Ostwall 3

 

Ostwall 4

[8/2007]

Das Anwesen liegt zwischen dem Ostwall und der Straße Zur Landwehr, die östlich davon wieder auf den Ostwall mündet.Hier wohnen heute Josef und Elisabeth Johannknecht.

Ostwall 5

 

Ostwall 6

[8/2007]

Hier wohnt heute Andreas Kent mit seiner Familie.

Ostwall 7

 

Ostwall 8

Zum Hof Schäfer, Ostwall 8, haben wir für die Ausstellung des Landwirtschaftlichen Ortsvereins im Jahre 2006 folgende Informationen zusammen gestellt:

Lage des Betriebes

Der Betrieb hatte ursprünglich seine Ausrichtung zur Bruchstraße 21; das ehemalige Bauernhaus dort dient heute aber Wohnzwecken. Die verbliebenen landwirtschaftlichen Gebäude sind heute von der Straße Ostwall, wo sich auch das Wohnhaus befindet, zu erreichen.

Früher war die Hofstelle zur Bruchstraße (21) ausgerichtet [Aufnahme um 1930]

Zur Geschichte des Hofes und zur landwirtschaftlichen Produktion

Josef Schäfer erinnert sich: Meine Großmutter Elisabeth Unverfährt erbte unsere jetzige Hofstelle von ihrem Großvater, dem Schmied Joseph Schluns. Sie war verheiratet mit Franz Schäfer (+1900). Nach seinem Tod bewirtschaftete sie den Hof mit ihren Kindern weiter, bis ihn ihr Sohn Johannes, mein Vater (*15.7.1895), übernahm.

Früher gab es auf dem Hof Milchkühe sowie Schweine und Pferde. In den Jahren hatten wir 2 Pferde, 5 Kühe mit Jungvieh, ca. 10 Schweine, 10 Hühner, 10 Enten und 1 Hofhund. Auch Katzen waren vorhanden. Ebenfalls wurde Jahr für Jahr ein Fohlen groß gezogen. An Feldfrüchten wurden Brotgetreide, Viehfutter, Rüben und Kartoffeln angebaut.

Seit 1917 fuhr mein Vater mit einem eisenbereiften Wagen (siehe Foto) die bei den hiesigen Bauern eingesammelten Milchwagen täglich ab 6 Uhr zur Molkerei nach Erwitte. Neben dieser Tätigkeit versorgte mein Vater die ca. 7 ha große Landwirtschaft.

1945 – 1951 übernahm sein Bruder Alois das Fahren des Milchwagens.

1951 bekam der der Wagen Gummibereifung und ich übernahm die Aufgabe des Milchwagenfahrers. Seit dieser Zeit fuhren zwei Milchwagen (Schäferkamp und Dorf).

In den Jahren bis 1960 erfolgte der Milchtransport mit zwei Pferden, danach wurde ein Trecker eingesetzt.

Heute wird nur noch Ackerbau betrieben, da der Hof bis auf ein paar Hühner, Schafe und Katzen viehlos ist.

 

Hofeigentümer

Ca. 1880 – 1915      Franz Schäfer (+1900) und Elisabeth Unverfährt

Ca. 1915 – 1960     Johannes Schäfer

1960 – 2003           Josef Schäfer (*9.9.1927) und Anna geb. Roderfeld (*3.1.1926)

ab 2003                 Klemens Schäfer

Ostwall 9

Ostwall 10

Ostwall 11

Ostwall 12

[8/2007]

In diesem Haus wohnen heute unter anderem Anton Hense und sein Sohn Peter.

 

Ostwall 13

Aufnahme vom 12.8.07

Ostwall 14

Dieses zweigeschossige Haus ist meines Wissens von E. und W. Gudermann errichtet worden.

Ostwall 15

[8/2007]

Dieses Haus ließen Friedhelm und Elisabeth Westermann errichten. Seit einigen Jahren ist hier zusätzlich das Büro der Firma „einszueins-Planen-Bauen-Wohnen“ ihrer Söhne Frank und Ulrich untergebracht.

Ostwall 16

 

Ostwall 17

[8/2007]

Dieses Haus wurde vor einigen Jahren von Engelbert [+) und Irmgard Jesse errichtet. Früher war der Graben vor dem Haus, der vom sog. Hilverling-Spring gespeist wird, noch geöffnet.