Derzeitiges Soziales Engagement

Solidarität mit benachteiligten Menschen haben die Mitglieder der kfd durch ihr vielfältiges, soziales Engagement schon immer bewiesen. Folgende Projekte werden zur Zeit von der kfd unterstützt:

Missionsschwestern

Im Jahre 1980 wurden durch den Pfarrgemeinderat unter dem Vorsitz von Wolfgang Marcus Kontakte zu den beiden Bad Westernkötter Missionsschwester, Schwester Magdalena (Dietz) auf den Philippinen und Schwester Concetta (Möllers) in Namibia, hergestellt. Maria Kespe intensivierte diese Kontakte durch ihre Paketaktion. Noch heute werden die Schwestern durch die Kollektengelder der monatlichen Gemeinschaftsmessen der Frauen unterstützt.

Nach dem Tode von Schwester Magdalena und Schwester Concetta (November 2007) werden die Kollektengelder der Gemeinschaftsmessen verschiedenen anderen sozialen Organisationen zugeführt.

Projektpartnerschaft mit den Witwen- und Waisen in Ruanda (seit 1998)

Im Dezember 1998 war der Franziskanerpater Reinhard Kellerhof zu Gast bei der Generalversammlung der Frauen. Er schilderte in einem eindrucksvollen Dia-Vortrag  die Situation der Frauen in Ruanda. Das Land war 1995 Schauplatz eines grausamen Völkermordes geworden. Danach machten Frauen  70 % der Bevölkerung aus. Sie alleine mussten das Land wieder aufbauen. Die Bad Westernkötter kfd unterstützt seitdem dort ein Witwen- und Waisenprojekt in Kivumu mit Spendengeldern und erhält regelmäßig Briefe von Pater Reinhard über den Verwendungszweck. Geld dafür wird z.B. bei der Fußwallfahrt nach Bökenförde oder beim Karneval gesammelt.

In-Via-Center Berlin

Die Berliner Bildungs- und Begegnungsstätte „In Via Center“ entstand kurz nach dem Mauerfall. Hier können langzeitarbeitslose Frauen, und da besonders die alleinerziehenden Mütter, eine anerkannte Berufsausbildung erwerben, die für viele Frauen eine gute Voraussetzung für eine selbstverantwortete Lebensgestaltung ist. Der Zustrom Jugendlicher und junger Frauen nimmt ständig zu. Leider ist es den drei Leiterinnen des Hauses, Schwestern des Säkularinstitutes Heidenoldendorf, noch nicht gelungen eine Regelförderung zu erhalten. Sie suchten deshalb 1000 Freundinnen, die ihre Arbeit z.B. mit regelmäßigen Monatsbeiträgen von 10,-DM unterstützen. Eine dieser Freundinnen ist die Bad Westernkötter Frauengemeinschaft. Jedes Jahr werden 120,-DM überwiesen.

Hospizkreis Erwitte-Anröchte

Im November 2000 gründeten mehrere Frauen und Männer in unserer Umgebung den Hospizkreis Erwitte/Anröchte. Dieser Kreis hat es sich zur Aufgabe gemacht Schwerkranke und Sterbende unentgeldlich zu begleiten und Angehörige zu entlasten. Da diese Aufgabe in der Regel gerade von Frauen wahrgenommen wird, beschloss die Generalversammlung der Bad Westernkötter kfd im Dezember 2000, diese Arbeit jährlich mit 100,-DM finanziell zu unterstützen.

  • Unzählige Male unterstützte die kfd aber auch Projekte in der eigenen Pfarrgemeinde. In jüngster Zeit gab sie z.B. eine kräftige Finanzspritze bei der Kirchturmrenovierung 1997, finanzierte die Sanierung des Schwesterngrabes auf dem Friedhof, überreichte bei der Jahreshauptversammlung im Dezember 1999 Pfarrer Heinz Müller einen Scheck über 4000,-DM für die neue Bestuhlung im Johanneshaus, oder spendete für die Restaurierung des Elisabethaltares. Den Erlös der Ausstellung „Erinnerungen an meine Kindheit“ am 1. Adventswochenende 2004 spendete die kfd für die neuen Kirchenbänke
  • Bei der Mitgliederversammlung im Dezember 2003 beschloss die kfd der kurz zuvor gegründeten Bürgerstiftung in Bad Westernkotten beizutreten. Mit 1,-€ pro Mitglied kamen so über 500,-€ zusammen. Seitdem hat die kfd in der jährlichen Stiftungsversammlung Stimmrecht.