Kur- und Verkehrsverein, Verkehrsverein

I. Aktuelles

Der Kur- und Verkehrsverein hat seit Anfang 2009 eine eigene Homepage, die Sie unter KVV-Badwesternkotten.de erreichen können.

II. Fotos

III. Zur Geschichte des Kur- und Verkehrsvereins 1976-1987

[Dieser Beitrag ist dem Buch „Bad Westernkotten. Altes Sälzerdorf am Hellweg“, Lippstadt 1987, S.441-442, entnommen.]

Das Kurgeschehen von Bad Westernkotten wollten mehrere aktiv Beteiligte schon in der Zeit der Entwicklung des Heilbades und nach der Anerkennung als „Staatlich anerkanntes Heilbad“ durch den Sozialminister des Landes NRW, Figgen, am 25. März 1975 gemein­schaftlich fördern.

Viele Arbeiten für die Verbesserung der Infrastruktur und die Betreuung der Kurpatienten in den privaten Einrichtungen sowie die Darstellung als selbständiger Kurort mussten damals schnellstens durchgeführt werden.

Die Publikationen des Ortes, der Kurheime und Pensionen mit allen Einrichtungen, neue Wanderwege mit Ortsplan, kulturelle Angebote, Erweiterung und Koordinierung der Veranstaltungen aller Vereine mit geordneter Terminabstimmung waren in der Diskussion.

Ebenfalls wurde die Möglichkeit einer verbesserten Belegung in den privaten Einrichtungen besprochen. Das Bemühen um Lösungen all dieser Fragen führte zur Gründung des Kur- und Verkehrsvereins Bad Westernkotten.

Am 15. März 1976 fand im Haus Dietz die Gründungsversammlung statt. Erfreulicher­weise konnten sofort 69 Mitglieder eingeschrieben werden.

Ein Vorstand wurde gewählt. Dieser setzte sich wie folgt zusammen: 1. Vorsitzender Willy Kruse, Geschäftsführer des Hauses Mühlenweg; 2. Vorsitzender Willi Pilk, Inhaber der Privatpension Pilk; Schriftführerin Karin Kruse, Verwaltungsleiterin des Hauses Mühlenweg; Kassierer Alois Fulhorst, Inhaber der Pension Fulhorst; Beisitzer Dr. Wilhelm Antrop, Badearzt und med. Berater; Beisitzer Theo Günnewig, Inhaber des Kur­heimes Günnewig. In der Gründungsversammlung gab sich der neue Kur- und Verkehrs­verein eine Satzung, die zur Eintragung in das Vereinsregister führte.

Bereits Ende 1976 war ein neuer Belegungsanzeiger erstellt. Die Gewerbetreibenden des Ortes beteiligten sich mit gutem Einsatz an den weiteren Aktivitäten.

Sehr schnell waren die vorhandenen Wanderwege kenntlich gemacht und später in der Ortskarte aufgenommen. Ausflugsfahrten der Kurpatienten fanden regelmäßig im Rahmen der Freizeitgestaltung statt.

Die neue Beschilderung der privaten Einrichtungen war ein weiterer Erfolg des mosaikartigen Geschehens. Die Mitgliedschaft im Landesverkehrsverband Westfalen e. V. wurde umgehend erreicht. Damit war die überörtliche Präsentation vollzogen. Regelmäßige Unterrichtung der heimischen und überregionalen Presse trug zur Förderung des Kurgeschehens bei.